Was gilt für mich?

Zuschauer, Spieler, Schiedsrichter - Übersicht zur 3G-Regel

Tino Weingarten
27. August 2021, 11:30 Uhr

Was dürfen Zuschauer und was dürfen sie am Wochenende nicht? Foto: Charlie Rolff

Erstmals findet ein kompletter Spieltag unter der 3G-Regel statt. Bei einigen herrscht Ungewissheit, was sie als Zuschauer, Spieler oder Schiedsrichter dürfen – und was nicht. Wir haben mit Fuldas stellvertretendem Kreisfußballwart Klaus Bodusch gesprochen, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Zuschauer

Zunächst einmal gilt die 3G-Regel für Innenräume. Das bedeutet, dass Vereinsheime nur betreten werden dürfen, wenn die 3G-Regel erfüllt ist. "Doch der Heimverein hat Hausrecht. Der Verein kann den Zutritt zum Sportgelände verweigern, wenn jemand eine der Regeln nicht erfüllt und sich der Verein nicht in der Lage sieht, auf dem Gelände zu kontrollieren", sagt Bodusch. So werden es unter anderem der TSV Bachrain oder die FSG Dipperz/Dirlos in der Kreisoberliga Mitte halten.

Ist das Vereinsheim für Nicht-Gesteste, Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene tabu, darf der Weg zur Toilette unter Umständen nicht verwehrt werden. Der Toilettengang muss an Spieltagen möglich sein. Hier muss der Verein allerdings gewährleisten, dass die Person, die die 3G-Regel nicht erfüllt, währenddessen alleine auf der Toilette ist.

Spieler

Sollte ein Spieler am Spieltag die 3G-Regel nicht erfüllen, darf er dennoch nicht am Zutritt gehindert werden. "Er ist spielberechtigt und darf in diesem Fall auf das Sportgelände", erläutert Bodusch. Vor den Umkleidekabinen ist dann jedoch Endstation. Der Spieler muss also schon umgezogen sein oder muss dies an einem anderen Ort nachholen. "Die Verantwortung liegt beim ausrichtenden Vereinen, die kontrollieren müssen, welche Spieler und Schiedsrichter die 3G-Regel erfüllen", sagt Bodusch.

Schiedsrichter

Selbiges gilt für die Schiedsrichter. Ist ein Unparteiischer nicht in der Lage, die 3G-Regel zu erfüllen, kann der Verein ihm den Zutritt ins Vereinsheim und die Kabinen verweigern - aber nicht auf das Sportgelände. Insgesamt sieht Bodusch das Problem allerdings kleiner, als es auf den ersten Blick wirkt: "Die Mehrheit ist geimpft oder bereit, sich testen zu lassen, wenn sie irgendwo hingehen wollen."

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