25.10.2019

„Wer eine Serie startet, hat die besten Karten“

A-Ligen: Gabriel Mahr sieht enges Rennen in der Rhön-Staffel

Lucas Maierhof (rechts) stellt die erwartete Verstärkung für Primus Dietershausen/Friesenhausen dar. Foto: Charlie Rolff

Die SG Dietershausen/Friesenhausen steht punktgleich mit Poppenhausen ganz oben in der A-Liga Rhön. Das Wochenende könnten Gabriel Mahrs Mannen nutzen, sich vom Verfolgerfeld etwas abzuheben.

Fulda/Rhön

Denn neben dem Topspiel heute bei der SKG Gersfeld geht es am Sonntag vor heimischem Publikum gegen Kellerkind Thalau II. Für Trainer Gabriel Mahr gibt es in der Rhön-Staffel allerdings keine leichten Spiele: „Es ist ganz einfach so, dass in dieser Liga wenige Mannschaften Fußball spielen wollen, sondern viel mit Kampf, Leidenschaft und langen Bällen zu Werke gehen. Und wenn Du dann zurückliegst, rennst Du dem Spiel hinterher, deshalb ist es wichtig, immer mit dem Kopf auf der Höhe zu sein“, sagt Mahr, dessen Team zu denjenigen gehört, die über fußballerische Mittel zum Erfolg kommen wollen.

Ob das allerdings am Ende für eine Position ganz weit oben reichen wird, will Mahr jetzt noch nicht beantworten, „weil man an der engen Tabelle sieht, wie es zugeht. Die Mannschaft, die jetzt eine Serie startet, wird wahrscheinlich auch die besten Karten haben, am Ende ganz oben zu stehen“.

Fulda

Hop oder top heißt es zumeist in der Fulda-Staffel: Gleich sechs Teams teilten sich noch nicht einmal die Punkte – nur wenn Löschenrod antritt steigt die Wahrscheinlichkeit auf ein Remis exorbitant: Die Atzler-Elf spielte bereits sechsmal remis. Und so scheint für Maberzell/Gläserzell am Sonntag beim Gastspiel in Löschenrod zumindest ein Zähler im Bereich des Möglichen. Tabellenführer Sickels muss sich derweil mit der Gruppenliga-Reserve von Viktoria Bronnzell auseinandersetzen, während Verfolger Türkischer SV bei Johannesberg II eine ganz schwierige Nuss zu knacken hat.

Lauterbach/Hünfeld

Das Spiel des Jahres für die SG Praforst ist das Heimspiel-Derby gegen die SG Dammersbach/Nüst. Jahrelang gab es das Duell auf Ligaebene nicht, umso größer ist die Vorfreude auf das Spiel am Samstag in Rückers in beiden Lagern. Apropos Vorfreude: Gewinnen Mackenzell (gegen Kleinlüder/Hainzell) und Nüsttal (gegen Müs II) ihre Heimspiele, werden die Erzrivalen auf Platz eins und zwei vorrücken, weil Spitzenreiter Stockhausen/Blankenau spielfrei ist. Die TSG ist ein Tor besser platziert, holte zuletzt zehn Punkte aus vier Spielen und erzielte dabei 22 Treffer.

Hünfeld/Hersfeld

Der SV Wölf kehrt aus seiner schöpferischen Pause zurück und hat beim Fünften Werratal sogleich eine harte Nuss zu knacken. Das einzige Hünfelder Altkreis-Duell des Wochenendes steigt hingegen in Leimbach und ist ein echtes Kellerduell. Denn sowohl die gastgebende Gruppenliga-Reserve als auch der SV Roßbach stecken mit sechs beziehungsweise acht Punkten mitten im Abstiegskampf.

Hersfeld/Rotenburg

Alle Augen blicken am Samstag um 15 Uhr gen Mühlbach, denn dort steigt das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen zwischen der SG Neuenstein und der SG Cornberg/Rockensüß. Während Neuenstein noch ungeschlagen ist, musste der Verfolger bislang eine Niederlage hinnehmen. Beide Offensivreihen sind echte Tormaschinen, weisen einen Schnitt von 4,8 (Neuenstein) beziehungsweise 5,1 pro Spiel auf. Aktuell sind Christian Pfeiffers Neuensteiner noch einen Zähler vorne.

Schlüchtern

Die SG Veitsteinbach ist als nächstes an der Reihe, um sich anzuschicken Bellings/Hohenzell die erste Niederlage beizubringen. Wahrscheinlicher ist jedoch ein Unentschieden, schließlich teilte sich der Primus bereits fünfmal die Punkte, Veitsteinbach gar achtmal. Oberkalbach, punkt- und torgleich mit Bellings/Hohenzell, hat beim Gastspiel in Kressenbach die vermeintlich etwas leichtere Aufgabe zu lösen.

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