11.09.2014

Verbandsliga: Weber gibt in Torwartfrage Entwarnung - Trabert drei Wochen weg

Fuldas Roman Schad will rechtzeitig fit sein

Toto Trabert (weißes Trikot) steht Hünfeld drei Wochen nicht zur Verfügung. Foto: Charlie Rolff

Zur "Pflichtaufgabe" erklärt Dominik Weber, Coach des Verbandsligisten Hünfelder SV, das Spiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Vellmar II. Dabei kann er wahrscheinlich auf beide Torhüter zurückgreifen, beide hatten sich in der Vorwoche Handverletzungen zugezogen. Bei Sport Kassel will Borussia Fuldas Innenverteidiger Roman Schad wieder mit von der Partie sein.

Hünfelder SV - OSC Vellmar II (Sonntag, 15.30 Uhr)

"Nachdem wir in Weidenhausen zwei Punkte haben liegenlassen, wollen wir gegen Vellmar II unbedingt gewinnen. Das ist eine Pflichtaufgabe", sagt Dominik Weber. Der war ob der miserablen Chancenauswertung in Weidenhausen sauer auf seine Mannschaft. Mittelstürmer Robert Simon und Co. sollen am Sonntag Versäumtes nachholen und für den dritten Sieg im vierten Heimspiel sorgen. Für das Toreverhindern stehen wohl beide Torhüter zur Verfügung: "Bei Marcel Hein geht es auf jeden Fall. Tim Gutberlet hat sich eine Spezialschiene anfertigen lassen und passende Handschuhe bestellt. Falls es bei Tim aber nicht hundetrprozentig geht, habe ich überhaupt keine Bedenken Marcel ins Tor zu stellen", erklärt Weber. Routinier Christian Ruck, der im Training aushalf, wird sich für die zweite Mannschaft zur Verfügung stellen. Die nächsten drei Wochen wird Dauerbrenner Toto Trabert nicht zur Verfügung stehen, er hat sich mit Mannschaftskollege Simon Grosch und Bruder Sebastian Trabert, der das Tor von A-Ligist Nüsttal hütet, in einen USA-Urlaub verabschiedet.

BC Sport Kassel - Borussia Fulda (Samstag, 15.30 Uhr)

„Besser kann die Saison nicht laufen“ frohlockte Oliver Bunzenthal nach dem 3:1-Sieg in Melsungen, für den Borussen-Trainer und sein Team geht es an diesem Wochenende zum nächsten Auswärtsspiel zum BC Sport nach Kassel. Der steckt nach dem Rückzug von Sponsor Gerhard Klapp im kompletten Umbruch, musste zuletzt eine 0:2-Niederlage in Rothwesten einstecken – trotz 75-minütiger Überzahl. Gegen Steinbach hingegen gelang ein recht souveräner 3:1-Erfolg. Auch in Dörnberg siegte die Elf vom Ex-Borussen Wolfgang Zientek mit 2:0. Allerdings ist Borussia Fulda ein anderes Kaliber, vor allem Marcel Trägler befindet sich in Topform. Der traf in den letzten vier Partien immer, zuletzt in Melsungen sogar dreifach. Fraglich ist noch Borussen-Innenverteidiger Roman Schad: "Ich will auf jeden Fall spielen, werde alles dafür geben, am Samstag fit zu sein", sagt der 23-Jährige, der in Melsungen aufgrund von Leistenproblemen passen musste.

Hessen Kassel II - SV Steinbach (Sonntag, 15 Uhr)

Dass Steinbach eine Mannschaft mit vielen guten Charakteren ist, zeigte sich beim 2:2 gegen Sand, als der 0:2-Rückstand sogar noch fast in einen Sieg umgebogen wurde. Jetzt gilt es beim KSV Hessen Kassel II noch mehr Selbstvertrauen für das Derby am kommenden Mittwoch gegen Hünfeld zu tanken. Gegen Sand fehlte Julian Rohde, der am Sonntag aber wieder dabei ist. Die Regionalliga-Reserve ist eine Mannschaft, die auf die Steinbacher wie die Faust aufs Auge passt, denn auch sie will immer spielen, stellt sich nicht hinten rein und öffnet damit auch Räume für spielstarke Gegner wie eben jene Steinbacher. Wie es gut geht, zeigten die Junglöwen beim 5:1-Sieg gegen Eschwege. Wie man es ausnutzt, unterstrich Sand nur eine Woche später beim 8:0-Sieg über den KSV.

Melsunger FV - TSV Lehnerz II (Sonntag, 15 Uhr)

Nachdem es in der Vorwoche noch Irritationen um die Spielberechtigung von Osman Özlük gab, ist der Neuzugang von Rothemann für das Spiel auf der Freundschaftsinsel nun frei. Und das ist auch bitternötig, denn Patrick Broschke steht mittlerweile im Hessenligakader, Jan-Niklas Jordan und Andre Vogt fallen verletzt aus. Özlük winkt somit im ersten Spiel gleich ein Startelfplatz. In Melsungen tat sich Borussia Fulda zuletzt zumindest eine Halbzeit schwer, lag sogar zurück, auch deswegen spricht Marco Lohsse von einem "unbequemen Gegner". Nichtsdestotrotz soll nach Möglichkeit der nächste Dreier her.

SVA Bad Hersfeld - SV Adler Weidenhausen (Samstag, 15.30 Uhr)

Für die Asbacher geht es nach dem krachenden Pokalspiel bei Hessen Hersfeld (2:1-Sieg) mit dem Ligaalltag weiter. Nach den erfolglosen Spielen gegen Borussia (0:2) und in Lehnerz (0:4) soll gegen Weidenhausen der Bock wieder umgestoßen werden. Freuen können sich die Asbacher auf das Wiedersehen mit Tim Gonnermann, der zeitweise sogar die Kapitänsbinde beim SVA trug. Was bei der Markesic-Elf aktuell nicht rollt ist die Offensive: Nach dem 9:0-Kantersieg gegen Dörnberg ist sie jetzt schon 270 Minuten ohne Torerfolg. Abhilfe könnte Fabse Kallee verschaffen, der nach seinem Urlaub in Lehnerz erstmals wieder dabei war.

Autor: Johannes Götze

Kommentieren