28.07.2019

SGF wartet nun auf größeres Los

Hessenpokal: Zweite Runde erreicht

Die SG Freiensteinau feiert im Kreis den Einzug in die zweite Hessenpokalrunde. Text und Foto: rd

Gruppenliga-Neuling SG Freiensteinau hat die erste Runde des Hessenpokals überstanden. Nach dem 4:2-Erfolg bei der SG Festspielstadt Bad Hersfeld aus der Kreisoberliga Nord ist der Schlüchterner Kreispokalsieger nun gespannt, was am 6. August die Auslosung der zweiten Runde bringt.

Die Truppe von Trainer Heiko Breitenberger siegte beim letztjährigen Gruppenligisten vor allem aufgrund von 30 starken Minuten in der ersten Halbzeit verdient. „Die ersten zehn Minuten haben wir verpennt. Hätte Bad Hersfeld seine Konter da konzentriert zu Ende gespielt, hätten wir auch ganz schnell mit drei Toren hinten liegen können“, monierte Breitenberger nach dem Schlusspfiff und meinte weiter: „Nach der Pause hätten wir das Spiel besser kontrollieren müssen. Vor dem Punktspielstart gegen Schlüchtern liegt noch Arbeit vor uns. Trotzdem war es ein sehr guter Test für uns.“

Die ohne Goalgetter Crawford (Urlaub) angetretenen Hersfelder gingen nach elf Minuten in Führung. Pepic bediente Hennighausen, der keine Mühe hatte. Die Freiensteinauer Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die Gäste profitierten dabei gleich dreimal davon, dass Sebastian Krieg und Roland Lotz die Lufthoheit im Hersfelder Strafraum für sich beanspruchten. Bei allen drei Kopfballtreffern erwies sich Kevin Stribrny als Vorlagengeber – entweder nach einer Ecke oder einem Freistoß. „Die Standards haben uns zurück ins Spiel gebracht“, freute sich Breitenberger, der nach 31 Minuten nochmals jubeln durfte, als sich Stribrny aus zehn Metern nach einer Schöniger-Flanke selbst in die Torschützenliste eintrug.

Partie verflacht

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Freiensteinau beließ es bei gelegentlichen Kontern, ohne Zielstrebigkeit ausstrahlen zu können. Bei Hersfeld keimte nach einem sehr gefühlvoll getretenen Freistoß von Niko Pepic noch einmal Hoffnung auf, die nur zwei Minuten nach einem knapp an Kanias Gehäuse vorbeirauschenden Prokopenko-Kopfball weitere Nahrung hätte erhalten können. Doch fortan stand die Abwehr um den baumlangen Kapitän Sebastian Krieg wieder sicherer. Kurz nach Spielende nahm Krieg seine Teamkollegen ins Gebet: „Gegen Schlüchtern reicht das nicht. Da muss noch einmal eine gehörige Schippe drauf gelegt werden, vor allem die Zweikämpfe müssen intensiver geführt werden.“

Die Statistik:

SG Festspielstadt: Brunner; Oussmann, Hennighausen, P. Prokopenko, Emmerich, Pepic, R. Propopenko, Skrabal, Kostadinov (46. Dratwa), P. Belosicky, Müller-Siebert.
SG Freiensteinau: Kania; S. Krieg, S. Sill, Schöniger, Link, Stribrny, Stramm (88. M. Höbeler), J. Beikirch, R. Lotz, Schenk (70. Hausmann), N. Höbeler.
Schiedsrichter: Christoph Hein (VfL Eiterfeld).
Zuschauer: 140.
Tore: 1:0 Simon Hennighausen (11.), 1:1 Roland Lotz (14.), 1:2 Sebastian Krieg (17.), 1:3 Sebastian Krieg (29.), 1:4 Kevin Stribrny (31.), 2:4 Niko Pepic (60.).

Autor: Johannes Götze

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