16.02.2020

Rützel: "Das ist beängstigend"

Eichenzell verliert erneut

Noch viel muss sich bei Britannia Eichenzell um Trainer Heiko Rützel vor dem Saisonstart tun. Foto: Kevin Kremer

Britannia Eichenzell schaut mit mächtig Bauchweh dem Ligastart in zwei Wochen entgegen: Nachdem bereits Testspiele ausfallen mussten, setzte es nun auch im zweiten Testspiel gegen einen Gruppenligisten eine Pleite: FT Fulda setzte sich am Kunstrasen an der Magdeburger Straße mit 4:3 (1:0) gegen den Verbandsligisten durch.

FT Fulda – Britannia Eichenzell 4:3 (1:0).

"Es ist so, dass in zwei Wochen die Liga losgeht. Und auch wenn mit Aron Jahn, Lukas Heil oder Dominik Schlag wichtige Spieler gefehlt haben, stand zu 90 Prozent die Mannschaft am Platz, die auch regelmäßig trainiert. Und wenn wir dann erneut gegen einen Gruppenligisten verlieren, muss ich sagen, dass das für die Verbandsliga nicht reicht und im Hinblick auf den Saisonstart am 1. März gegen CSC Kassel Kopfzerbrechen bereitet und beängstigend ist", nahm Britannen-Trainer Heiko Rützel kein Blatt vor den Mund, der insbesondere das unzureichende Defensivverhalten kritisierte, im gleichen Atemzug aber auch den Gegner zu loben wusste.

Britannia Eichenzell: Kirbus; Ganß, H. Rützel, Cr. Müller, Kriwoschein, Yildiz, B. Rützel, J. Müller, B. Müller, Bagci Koray, Gutberlet, Wasirow, Cl. Müller.
Tore: 1:0 Franz Voland, 1:1 Ferhat Yildiz, 2:1 Franz Voland, 3:1 Florian Möller, 3:2 Benedikt Rützel, 3:3 Benedikt Rützel, 4:3 Florian Möller.

SG Bad Soden – FSV Thalau 4:2 (1:1).

Drei Tage nach dem 0:11 gegen den Hessenligisten SG Barockstadt wusste Verbandsligist SG Bad Soden auch gegen den Gruppenligisten nicht zu überzeugen. „Ich bin unzufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir uns zu wenig bewegt und zu wenig kommuniziert, hatten zu viele Ballverluste und kassieren bei der einzigen Thalauer Torchance einen Gegentreffer. Erst als wir nach der Pause das Tempo erhöht haben, lief es besser. Da ist noch viel Luft nach oben, wir müssen vor allem unser Spiel nach vorne schneller machen“, fasste Trainer Anton Römmich seine Eindrücke zusammen.

SG Bad Soden: Ersöz; Okyere, Saletnik, T. Paulowitsch, Demuth, Ehlert, Pospischil, Neiter, Kymlicka, Fiorentino, Amani – Kalis, Langhammer, Lairich, K. Paulowitsch, Memeti.
Tore: 0:1 Silvan Gaul (24.), 1:1 Khaibar Amani (26.), 2:1 Jaroslaw Kymlicka (53.), 3:1 Christian Pospischil (61., Handelfmeter), 4:1 Daniele Fiorentino (62.), 4:2 Landry Aquiteme (65.)

SG Johannesberg – Spvgg. Hosenfeld 3:5 (3:1).

„Sich vom Ergebnis nicht täuschen lassen“, könnte die Überschrift lauten, sofern man den Worten von SGJ-Trainer Zeljko Karamatic lauscht. Mit der ersten Halbzeit sei er hochzufrieden gewesen, das Ergebnis hätte noch deutlicher ausfallen können. Im zweiten Durchgang brachte er gegen den Gruppenliga-Primus sieben frische Kräfte, die nicht anknüpfen konnten.

SG Johannesberg: Hofacker; Ristevski, Lembach, Moise, Rexius, Zeller, Mosch, Löbig, Gjocaj, Leucuta, Rintelmann –Shakur, Calin, Sorg Mondo, Velkowski, Hartung.
Tore: 1:0 Niklas Zeller (20.), 2:0 Marius Löbig (30.) 2:1 Bartosz Stachelski (35.), 3:1 Sorin Leucuta (45.), 3:2 Marc Wettels (53.), 3:3 Bartosz Stachelski (65.), 3:4 Marc Wettels (70., Foulelfmeter), 3:5 Solomon Haile Negussie (80.).

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