01.09.2019

Paliatka belohnt Szilagyis Truppe

B-Junioren-Hessenliga: Auch die U17 schafft ein Comeback

Noah Hubl (links) und Viktoria Fulda lieferten sich einen packenden Fight mit Albin Latifi und Darmstadt II. Foto: Charlie Rolff

Die U19 und U15 des JFVViktoria Fulda hatten es am Samstag vorgemacht, wie man gegen Darmstadt 98 einen Rückstand noch drehen kann. Der B-Jugend des Jugendfördervereins konnte einen Tag später nach einem 0:1 immerhin noch einen Punkt beim 1:1 gegen die Lilien holen.

Auch für die Elf von Stanislav Szilagyi war ein Sieg im Bereich des Möglichen, doch Lucian Arnolds Kopfball kurz vor Ende wurde noch entscheidend abgefälscht. „Insgesamt war es ein gerechtes Unentschieden. Der Gegner war spielerisch besser, dafür war es sensationell, was meine Mannschaft in Sachen Kampf und Laufbereitschaft geleistet hat“, war Szilagyi zufrieden. Petr Paliatka, Sohn des gleichnamigen Steinbacher Hessenliga-Trainers, sorgte nach einer Stunde für den Endstand, als er nach einem Freistoß richtig stand und das Leder mit etwas Glück über die Linie beförderte – lange Reaktionszeit hatte der Stürmer nach dem Stellungsfehler eines Verteidigers nämlich nicht.

Paliatka hatte schon in Durchgang eins zwei gute Gelegenheiten, auch sein Sturmpartner Tim Hillenbrand hätte die Viktoria früh in Führung bringen können. Kurz vor der Pause wurde der Druck der Darmstädter, die eine ganz junge, technisch gut ausgebildete Truppe ins Rennen schickten, immer größer. Zunächst konnte der starke Philipp Bagus gegen John Freyberg im Eins-gegen-Eins parieren, kurz darauf war der Ex-Darmstädter aber machtlos. Beim schönsten Angriff des Spiels konterten die Lilien vom eigenen Sechzehner nach vorne, am Ende musste Kapitän Philipp Sonn aus zwölf Metern nur noch einschieben. Die Gäste hätten auch einen Sieg mit nach Hause nehmen können, kurz nach dem Ausgleich parierte Bagus aber klasse gegen Felipe Vazquez aus kurzer Distanz. „Wir sind in der Hessenliga angekommen“, stellte Szilagyi nach sieben Punkten aus drei Spielen zum Start fest.

Die Statistik:

JFV Viktoria Fulda: Bagus – Hubl, Bernges, Klüh, Leitschuh (49. Habermehl) – Milenkovski, Kramer, Tanski, Eskin (32. Arnold, 75. Scheibelhut) – Hillenbrand, Paliatka.
SV Darmstadt 98 II: Milk – Wolf (79. Hofmann), Fellahi, Bohne, Grajqevci (41. Nadaroglu) – Hamm, Sonn – Freyberg (41. Vazquez), Schneider (53. Eren), Latifi – Rosendahl (67. Özbey).
Schiedsrichter: Sebastian Krieger (SG Ulmbach).
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Philipp Sonn (39.), 1:1 Petr Paliatka (60.).

Autor: Steffen Kollmann

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