07.02.2020

Nüchter kehrt zurück, "Asche" macht Schluss

Gruppenliga: Lissek wähnt Petersberg auf gutem Weg

Daniel Nüchter trägt ab der kommenden Saison neuerlich das grüne Trikot des RSV Petersberg. Foto: Charlie Rolff

Der RSV Petersberg treibt die Planungen für die kommende Saison voran: Wie Mathias Lissek aus der Sportlichen Leitung vermelden kann, kehrt Daniel Nüchter zum Gruppenligisten zurück. Allerdings muss Lissek auch verkünden, dass mit Boris Aschenbrücker das Gesicht des RSV sein Karriereende für den Sommer anvisiert hat.

Der 25-jährige Nüchter spielte von 2014 bis 2018 im RSV-Trikot, erlebte dabei den Verbandsliga-Aufstieg mit und spielte zeitweise eine tragende Rolle im zentralen Mittelfeld, bevor er sich zur Rückkehr zu seinem Heimatverein Hattenhof entschied, mit dem er im vergangenen Sommer den KOL-Aufstieg realisieren konnte. Im Sommer kehrt er nun an den Petersberg zurück. "Wir haben vor zwei Jahren akzeptiert, dass er zu seinem Heimatverein zurückwill, weil wir ja genauso wollen, dass unsere Jugendspieler beim RSV spielen. Nun aber sind wir glücklich, dass sich Daniel zu einer Rückkehr entschieden hat. Mit ihm ging es in den vier Jahren, in denen er da war, ja nur bergauf", erklärt Lissek, der sonst noch keinen externen Neuen vermelden kann.

Viele werden allerdings auch nicht notwendig sein: "Wir haben mit allen Spielern gesprochen und noch hat keiner angekündigt, den Verein wechseln zu wollen. Lediglich bei drei, vier Spielern ist die Überlegungszeit noch nicht beendet." Zwei verdiente Spieler haben jedoch ihr Laufbahnende für den Sommer angekündigt: Sturm-Ikone Boris Aschenbrücker und Patrick Stupp. "Es war klar, dass irgendwann der Tag kommen würde, an dem Asche aufhört. Klar ist auch, dass wir einen Stürmer von seinem Format kaum verpflichten können, aber mit Gianluca Möser oder Jannes Ehresmann haben wir junge Spieler in den eigenen Reihen, die in die Rolle schlüpfen können und wenn wir keinen Stürmer seines Formats bekommen, können wir ja auch einfach mit drei spielen", sagt Lissek und lacht.

Lissek ist anzumerken, dass ihm die Arbeit beim RSV derzeit mächtig Spaß bereitet: "Wir sind in der Führung mit Tobias Rützel, Mario Vogt, Martin Flügel oder Andreas Brzoza nun deutlich breiter aufgestellt, können mit jedem Spieler individuell sprechen und haben so ganz andere Möglichkeiten." Apropos Möglichkeiten: Die A-Junioren als zukünftiges Standbein seien auch in der kommenden Saison hervorragend aufgestellt. Entsprechend sagt Lissek, "dass unser Kader in der ersten Mannschaft auch in der Zukunft breit sein wird und sich alle Spieler empfehlen können". In der kommenden Saison bei Trainer Rodoljub Gajic, der Jürgen Krawczyk beerben wird.

Autor: Johannes Götze

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