20.04.2019

Neuhof mit 0:0 gut bedient

Verbandsliga: Erneuter Rückschlag im Rennen um einen der vorderen Plätze

Radek Görner, der Routinier und Torjäger des SV Neuhof.

Drei Tage nach der Heimniederlage gegen den SV Steinbach hat der SV Neuhof im Rennen um einen der vorderem Plätze in der Verbandsliga Nord einen erneuten Rückschlag einstecken müssen: Daheim gegen den OSC Vellmar kam der SVN über ein torloses Remis nicht hinaus. Neuhof hatte kaum Möglichkeiten.

Nur 90 Zuschauer waren in die Glückaufkampfbahn gekommen. Am Mittwoch gegen Steinbach waren es noch 300 Leute. Diejenigen, die gekommen waren, sahen eine erste Halbzeit, die vom Tempo her gar nicht schlecht war. Bloß: Torchancen waren rar. Vellmars beste Möglichkeit war ein Ball von Maslak, der knapp vorbei ging (27.). Für Neuhof hatten Görner und Velic bei einer Doppelchance die Möglichkeit zum 1:0, aber konnten das kurzfristige Chaos in der sonst sattelfesten Vellmarer Abwehr nicht nutzen (37.).

Auch nach dem Wechsel blieb es ein Spiel, das sich weitgehend im Mittelfeld abspielte. Die besten Gelegenheiten hatte Vellmar. Erst als Glogic der Ball fünf Meter vor dem Tor in zentraler Position über den Spann rutschte (52.), dann erneut für Glogic nach einem Solo durch drei Mann, der Winkel aber zu spitz war (54.). Hier, wie später gegen Aytemür rettete Neuhofs Keeper Hadzic zur Ecke (67.).

Bis zum ersten gefährlichen Abschluss von Neuhof dauerte es nach der Pause bis zur 83. Minute. Dann ging der Ball von Yanez allerdings auch deutlich drüber. Vellmars Keeper Annemüller bekam im ganzen Spiel keinen einzigen ernsthaften Schuss auf sein Gehäuse.

Die Statistik

SV Neuhof: Hadzic; Wozniak (83. Krastov), Zarevski, Osmanovic, Antoniev, Sosa Perez, Yanez Carlos, Jacko (73. Vukelic), Kovac (90.+3 Sluka), Görner, Velic.
OSC Vellmar: Annemüller; Siebert, Wagener (67. Cheberenchuk), Igel, Üstün, Kauf, Brinkmann, Demaj (89. Despotovic), Glogic, Maslak (90.+3 Yantut), Aytemür.
Schiedsrichter: Terlan Tavasolli (Offenbach).
Zuschauer: 90.

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