Junioren-Hessenligen starten

Neuer Name, früher Klassenerhalt?

01. September 2021, 11:59 Uhr

Stanislav Szilagyi trainiert die A-Jugend der SG Barockstadt. Foto: privat

Mit drei Auswärtsspielen startet die SG Barockstadt am Wochenende in die neue Saison der Junioren-Hessenligen. Der Name ist zwar neu, ansonsten ist vieles beim Fuldaer Aushängeschild aber gleich geblieben.

Jahrelang hielt der JFV Viktoria Fulda die osthessischen Fahnen in der höchsten Nachwuchs-Spielklasse des Landes hoch. Nach der erfolgreichen „Fusion light“ gibt es den Jugendförderverein nun nicht mehr, stattdessen hat die SG Barockstadt die Startplätze der Vorgänger-Teams übernommen. „Es ist ein schönes Gefühl, jetzt als SG Barockstadt in der Jugend-Hessenliga antreten zu können“, betont Senouci Allam, seit dieser Saison Nachwuchskoordinator.

Viel verändert hat sich ansonsten nicht. Die U19 wird weiterhin von Stanislav Szilagyi trainiert, die U17 von Sascha Fiedler. Einzig bei der U15 gab es einen Trainerwechsel, Bastian Stumpf ist mit seinem Jahrgang aufgerückt und hat so den Platz von Allam eingenommen. Bei A-, B- und C-Junioren wird jeweils im gleichen Modus gespielt: Erst gibt es eine normale Hinrunde, anschließend wird in der Mitte ein Strich gezogen und die Vereine in Auf- und Abstiegsrunde eingeteilt. Ähnlich wie beispielsweise in den Senioren-Kreisoberligen.

Allerdings müssen die Jugendspieler ihre Einfachrunde nicht im Jahr 2021 beenden. Beispielsweise trägt die B-Jugend-Hessenliga bis in den nächsten April hinein ihre Spiele aus, bevor die Auf- und Abstiegsrunden folgen. Das liegt auch an der großen Ligastärke, denn 17 Mannschaften sind dort beheimatet.

Das Ziel der SGB ist in allen drei Altersgruppen gleich: Bestmöglich soll jeweils die Aufstiegsrunde erreicht und somit der frühstmögliche Klassenerhalt eingetütet werden. Denn in den Abstiegsrunden könnte es ein Hauen und Stechen geben: Je nachdem, welche hessischen Vereine aus den Bundesligen beziehungsweise der C-Junioren-Regionalliga absteigen, könnten maximal fünf Teams aus der Hessenliga runter müssen – und die Abstiegsrunden bestehen teils nur aus acht Mannschaften.

Damit sich Barockstadt mit diesen Themen nicht auseinandersetzen muss, wurde der Verein aktiv. Für die U19 wurden mit Danilo Seifert (FSV Frankfurt), Karim Attatbi (Jena) und Prince Osei Donkor (Neu-Anspach) gut ausgebildete Spieler gewonnen. Allam hält zudem viel von der U17: „Die waren in ihren Testspielen echt gut unterwegs und können vielleicht den ein oder anderen Überraschungssieg landen. Zwei bis drei Spieler sind bereits für unseren A-Junioren-Coach Stani ein Thema“, sagt Allam.

Kommentieren