01.06.2018

"Müssen an unsere Leistungsgrenze gehen"

Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Süd: Speuzer starten in Unter-Abtsteinach

Mehmet Somun steigt mit seinen Speuzern in die Aufstiegsrunde ein. Foto: Steffen Turban

In der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Süd greift am Sonntag der West-Gruppenligist FFV Sportfreunde 04 ins Geschehen ein. Die Speuzer sind beim Darmstädter Gruppenligisten SG Unter-Abtsteinach zu Gast, die gestern beim Ost-Gruppenligisten SV Eintracht Altwiedermus mit 2:0 gewonnen haben.

SG Unter-Abtsteinach - FFV Sportfreunde 04 (Sonntag, 15 Uhr)

Kurz zu den Fakten: Durch den Rückzug von Viktoria Nidda aus der Verbandsliga Süd steigen zwei Mannschaften aus der Dreier-Aufstiegsrunde auf. Sollte Türk Gücü Friedberg, die gestern den Nord-Verbandsligisten SSV Sand mit 1:0 besiegt haben, den Sprung in die Hessenliga schaffen, würden sogar alle drei Mannschaften eine Etage höher gehen. "Ich denke schon, dass wir für das Spiel in Unter-Abtsteinach gewappnet sind. Gestern haben sich unsere Mannschaft und ich in Altwiedermus von beiden vor Ort ein Bild gemacht. Abtsteinach hat nach vorne Qualität und Kaltschnäuzigkeit", befand der Trainer vom FFV Sportfreunde 04 Mehmet Somun.

Für die Aufgabe am kommenden Sonntag sieht sich der Speuzer-Coach gut vorbereitet: "Wenn wir unsere Leistungen aus der Gruppenliga-Saison abrufen und an unsere Leistungsgrenze gehen, dann haben wir eine gute Chance zu bestehen. Ich bin auf jeden Fall guter Dinge." Spielberechtigt auf Seiten der Speuzer ist wieder Marcel Encomienda, der beim Pokalspiel gegen die SG Bornheim für mehrere Wochen gesperrt wurde. Aussetzen muss dagegen noch einmal Enes Dursun wegen seiner Roten Karte beim Punktspiel gegen den SKV Beienheim.

Aber auch dem SV Eintracht Altwiedermus attestierte Somun ein gutes Zeugnis: "In den ersten 20 Minuten hatten sie gute Gelegenheiten und sogar ein Abseitstor gemacht." Das dritte und letzte Spiel der Aufstiegsrunde zwischen dem FFV Sportfreunde 04 und dem SV Eintracht Altwiedermus am nächsten Mittwoch ist im Einvernehmen beider Vereine von 19.30 Uhr auf 20 Uhr verlegt worden.

Autor: Christoph Weß

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