05.12.2019

Mit Dreier für ruhige Gemüter sorgen

Hessenliga: Gören ist überzeugt von seinem Team

Zum Jahresabschluss möchte die Barockstadt die Fans mit einem Dreier versöhnlich stimmen. Foto: Tobias Konrad

Ein letztes Mal ist die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz am Samstag (14 Uhr) im Jahr 2019 nochmal im Stadion der Stadt Fulda gefordert. Wie in der Vorwoche heißt der Gegner Rot-Weiß Walldorf, doch nun soll mehr als nur ein Unentschieden herausspringen.

Ein versöhnlicher Jahresabschluss soll es für die SGB werden, ein Sieg wäre für die Fulda-Lehnerzer dabei sehr von Bedeutung, zumal es unter dem Weihnachtsbaum etwas ruhiger für alle Beteiligten werden würde. Selbst wenn der Pflichtdreier gegen Walldorf aber nicht herausspringt, hat Trainer Sedat Gören keine Angst vor einer Unruhe: "Die Erwartungshaltung ist sehr groß. Wir haben ab kommender Woche genügend Zeit, alles zu analysieren. Allerdings müssen wir die Gesamtsituation betrachten: Wie groß war der Abstand vor einem Jahr auf die Spitze und wie groß ist er derzeit? Wir haben uns spielerisch weiterentwickelt, erarbeiten uns deutlich mehr Chancen, haben mehr Kontrolle im Spiel."

Druck verspürt der 48-Jährige deshalb wenig, macht allerdings klar, "dass wir unbedingt gewinnen wollen. Wir müssen Walldorf mit der vollen Überzeugung bespielen, unsere Chancen konsequent nutzen, aber vor allem die Ruhe bewahren. Walldorf hat gezeigt, dass sie eine richtig starke Truppe haben. Fakt ist jedoch, dass wir jeden Gegner in dieser Liga schlagen können." Zugute soll den Gören-Mannen dabei der Platz im Stadion kommen, denn vor wenigen Tagen hatte sein Team auf dem rutschigen Kunstrasen noch Probleme mit dem eigenen Spiel.

So haderte der Coach mit vielen Ballverlusten und Stockfehlern, die auf Naturrasen nun ausbleiben sollen. "Es wird ein anderes Spiel werden. Die Spieler werden sich zwar auf beiden Seiten nun kennen, aber wir sind es noch eher gewohnt auf Rasen zu spielen", weiß Gören. Diesem steht der selbe Kader wie im Hinspiel zur Verfügung, so dass sich in taktischer Hinsicht wenig ändern dürfte.

Kommentieren