Aulatal sei dank

Maximal zwei Absteiger in der KOL Nord

09. November 2021, 14:33 Uhr

Simon Müller (links, im Duell mit EES-Akteur Finn Birkenbach) und die SG Aulatal haben mit ihrem Klassenerhalt so manchem Nord-Kreisoberligisten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Foto: Kevin Kremer

Dass die SG Aulatal nach der SG Eiterfeld/Leimbach und dem ESV Hönebach den Sprung in die Play-offs der Gruppenliga geschafft hat, dürfte bei manchem Nord-Kreisoberligisten Jubelstürme auslösen: Denn dort steht nun schon fest, dass maximal zwei Teams absteigen werden.

Dass dies so ist, liegt an den speziellen Abstiegsreglungen der drei Fuldaer Kreisoberligen. Dort ist festgeschrieben, dass es jeweils mindestens einen und maximal drei Absteiger geben wird. Die Krux: Jeder Gruppenligist ist fest einer Kreisoberliga zugeordnet. Nur vier Gruppenligisten wurden vor der Saison der Kreisoberliga Nord zugeordnet – und einzig Hünfeld II hat es nicht in die Play-offs geschafft.

Die anderen neun Teams in den Play-downs der Gruppenliga sind hingegen allesamt der Mitte-Staffel (Müs, Petersberg, Künzell, Horas, Elters/Eckweisbach/Schwarzbach) oder der Süd-Staffel (Oberzell/Züntersbach, Gundhelm/Hutten, Kressenbach/Ulmbach, Kerzell) zugeordnet. Da es mindestens fünf Absteiger geben wird, ist es nicht unwahrscheinlich, dass aus den Kreisoberligen Süd und Mitte jeweils drei Teams absteigen werden. Drei Absteiger aus einer Kreisoberliga gibt es dann, wenn zwei oder mehr der zugeordneten Gruppenligisten in diese Kreisoberliga absteigen.

Anhand des jetzigen Tabellenbilds – Kerzell, Hünfeld II, Müs, Gundhelm/Hutten und Petersberg belegen die bereits in Stein gemeißelten fünf Abstiegsränge – würde dies bedeuten, dass aus dem Norden zwei (wegen Hünfeld II) und aus der Mitte (wegen Müs und Petersberg) sowie dem Süden (wegen Gundhelm/Hutten und Kerzell) je drei Teams absteigen.

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