07.08.2018

Huttengrund trotzt dem Ausfall des Torjägers

7:0 als erster Fingerzeig

Marco Link darf mit dem Start sehr zufrieden sein. Foto: Ralf Hofacker

Damit war nicht zu rechnen: Zum Start in die neue Serie schoss die SG Huttengrund den VfL Lauterbach regelrecht ab. Das 7:0 könnte durchaus schon ein kleiner Fingerzeig von dem sein, was die Fans im Huttengrund erwarten können.

„Unter den ersten vier, fünf Mannschaften wollen wir am Saisonende stehen“, sagt Huttengrunds Trainer Marco Link, der anfügt, „dass wir dieses Saisonziel bereits vor dem Ausfall von Tobias Bahr ausgegeben hatten, daran aber nun auch festhalten. Wenn im Saisonverlauf viel bis alles passt, sind wir dazu in der Lage.“

Bahr hat sich den Mittelfuß gebrochen und wird vor der Winterpause nicht viele Spiele bestreiten können. Und gerade unter Link blühte die 26-jährige Sturmkante in der Vorsaison so richtig auf, erzielte 17 Treffer allein im April und Mai. „Uns trifft der Ausfall schon gewaltig, weil dir der Kautz in einer kompletten Saison an die 30 Tore schießt“, beklagt Link und weiß, „dass wir den Ausfall nur gemeinsam kompensieren können“.

Gegen Lauterbach funktionierte das prächtig. „Ich kann aber nicht sagen, ob das in den kommenden Wochen genauso der Fall sein wird“, erklärt Link, der ob seiner qualitativ wie quantitativ guten Neuzugängen davon überzeugt ist, „dass wir eine gute Mannschaft stehen haben“. Die ihr Potential gegen Lauterbach schon gut auszuschöpfen wusste. „Ich muss aber sagen, dass mir nicht nur die Offensive gefallen hat, auch hinten haben wir geordnet gestanden und sehr diszipliniert gespielt“, frohlockt Link, der aber auch nicht vergisst, „dass Lauterbach mit seinen schnellen Spielern schon Möglichkeiten aber keine klaren Chancen hatte“.

Mit dem 3:0 für sein Team kurz nach der Pause seien jedoch die Köpfe des Gegners nach unten gegangen. „Kein Wunder bei dem Wetter“, wie Link feststellt, dessen Team aber richtig Lust aufs Toreschießen entwickelte. „Man merkt, dass wir nach vorne hin deutlich vielseitiger geworden sind“, beschließt Link seine Analyse.

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