06.04.2018

Hornung freut das hohe Engagement

Frauen: Lütter gegen Allendorf

Nach zwei Spielen (einmal Liga, einmal Pokal) am vergangenen Wochenende darf Frauen-Hessenligist SV Gläserzell am Wochenende mal durchschnaufen. Mit Lütter und Poppenhausen greifen generell nur zwei Verbandsligisten morgen ins Geschehen ein.

Nach ewig langer Wintervorbereitung hatten die Lütterer Spielerinnen am 10. März ihr erstes Restrundenspiel, das mit einem furiosen 4:1 über Primus Klein-Linden endete. Bitter allerdings: Danach hatte die Mannschaft von Reinhold Hornung wegen Spielausfällen und Ostern sogleich weitere drei Wochen Pause. „Schön ist das nicht“, weiß der frühere Jugendtrainer der JSG Florenberg, der ungeachtet dessen großes Engagement bei seinen Spielerinnen ausgemacht hat: „Die Mädels haben richtig Bock, im Team stimmt es, die Trainingsbeteiligung ist klasse.“ Von daher ist Hornung – fehlender Rhythmus und der Ausfall von drei Spielerinnen wegen Urlaubs hin oder her – vor dem morgigen Spiel gegen Allendorf/Eder (Anpfiff am Sauerbrunnen um 17 Uhr) mal so gar nicht bange. „Allendorf hat zuletzt beim 2:0 in Anraff überrascht und wird gegen uns sicher über den Kampf kommen. Doch wir wissen, was wir zu tun haben. Ich bin sehr optimistisch“, glaubt der TSG-Coach an sein Team.

Mal angenommen, Lütter würde alle Nachholspiele für sich entscheiden, würden die Grün-Weißen gar an der Spitze der Liga stehen. Doch so weit will Hornung nicht denken: „Wenn wir den Aufstieg packen, nehmen wir ihn mit. Aber er ist kein Muss“, sagt der erfahrene Coach, der bald über seine Zukunft entscheiden möchte.
Zeitgleich ist Nachbar TSV Poppenhausen im Einsatz: Für das weiterhin ambitionierte Schlusslicht hängen die Trauben gegen Hessen Kassel diesmal sehr hoch. hall

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