08.03.2019

Hohmanns inständiger Wunsch nach mehr Motivation

A-Ligen: Für Schmalnau geht es um nichts mehr

Kenneth Brandenburg (links) und der TSV Schmalnau spielen nur noch um die goldene Ananas. Foto: Kevin Kremer

Während vier A-Ligen bereits voll durchstarten (sollen), ist in der Rhön-Staffel lediglich das Nachholspiel zwischender SG Dietershausen/Friesenhausen und dem TSV Schmalnau angesetzt. In Friesenhausen geht es dabei nur für den Gastgeber um etwas.

A-Liga Fulda/Rhön:

Denn nachdem der TSV Schmalnau die Kooperation mit der SG Hettenhausen zur kommenden Saison angekündigt hat, steht auch fest, dass Schmalnau nur noch um die goldene Ananas spielt. Für den scheidenden Trainer Lars Hohmann keine einfache Situation: „Die Vorbereitung verlief katastrophal. Das Wetter war mies, die Trainingsbeteiligung ebenfalls. Dass vier Spieler bis Juni in Australien weilen, verkleinert unseren Kader auf 13, mit mir 14 Mann.“ Und so ist für Hohmann die Situation mehr als unglücklich. „Aber ich werde mich ganz sicher nicht aus der Verantwortung ziehen und hoffe ganz einfach, dass die Motivation in den Spielen höher als in den Trainingseinheiten ist.“ Die erste Kostprobe bekommt Hohmann am Sonntag serviert.

A-Liga Fulda:

Im Hinspiel ging es wild zu, auch weil der Schiedsrichter ein bereits gegebenes Tor nach wilden Protesten der Gäste ganz spät zurücknahm. Am Samstag findet das Duell seine Neuauflage, wenn Aschenberg United an der Haimbacher Straße die Mackenzeller TSG empfängt. Gelingt der TSG ein Dreier, würde das zu sieben Punkten Vorsprung führen. Andernfalls steht dem Hünfelder Stadtteilclub eine schwierige Restrunde bevor. Eine Auffrischungskur erhielt Borussia Fulda im Winter, auch weil Neu-Trainer Harry Yildiz einige seiner alten Weggefährten in die Johannisau locken konnte. Ob dies für den Tabellenletzten bereits Früchte trägt, wird das Heimspiel gegen Johannesberg II zeigen.

A-Liga Fulda/Lauterbach:

Etwas Dampf vom Kessel ist dem Spiel zwischen Hauswurz und Hattenhof genommen worden, weil Hauswurz das Nachholspiel am Faschingssamstag beim FSV Pfordt mit 0:4 herschenkte. Und so ist die Elf von Peter Link noch immer neun Punkte und nicht nur die erhofften sechs Punkte hinter dem Spitzenduo Ilbeshausen/Hattenhof zurück. Ilbeshausen bekommt es hingegen mit einer machbaren Aufgaben zu tun, sollte sich bei der zweiten Mannschaft von Germania Müs keinen Ausrutscher erlauben. Eigentlich. Da die erste Mannschaft der Germanen erst in der Folgewoche startet, könnte die Reserve durchaus namhafte Unterstützung aus dem Team des Kreisoberliga-Primus erhalten.

A-Liga Hünfeld/Hersfeld:

Der SV Germania Kirchhasel muss zum Start tatenlos zusehen, wie sich die Konkurrenz im Abstiegskampf in Position bringt. Doch andererseits kann das Team um Spielertrainer Marion Henning auch darauf hoffen, dass keiner der drei Hauptkonkurrenten punktet: So empfängt Roßbach zum Start den souveränen Tabellenführer Philippsthal, für Großenbach geht es gegen Fabian Kallées SV Unterhaun, der noch auf Platz zwei schielt, und Schlusslicht SG Niederaula/Kerspenhausen II muss zum SV Wölf reisen.

A-Liga Hersfeld/Rotenburg:

Weil der FV Friedlos sein erstes der zwei Nachholspiele in der Vorwoche gegen die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz mit 3:2 gewinnen konnte, schob sich Paco Garcias Elf von sieben auf vier und ist spätestens jetzt auch tabellarisch mitten im Rennen um Platz zwei angekommen. Und dieser könnte bereits am Sonntag erobert werden: Gewinnt der FV das Spitzenspiel gegen den derzeitigen Tabellenzweiten SG Ober-/Untergeis und gewinnt der FSV Hohe Luft das Verfolgerduell gegen die SG Gudegrund/Konnefeld nicht, wäre es bereits soweit. Auf Spitzenreiter SG Wildeck wartet mit dem Siebten TV Braach zum Start ebenfalls ein Team, das noch auf den Relegationsplatz schielt.

A-Liga Schlüchtern:

Ein Sieg, drei Remis und den Rest verloren – was sich nach mehr als einer halben Serie liest, als sei das betroffene Team schon abgestiegen, trifft auf den FC Niederkalbach nicht zu. Denn sollte den Unionern ein Dreier im Kellerknaller gegen die SG Mottgers/Schwarzenfels gelingen, wäre das rettende Ufer aller Wahrscheinlichkeit nur noch einen Punkt entfernt. Schließlich darf sich die SG Marborn als drittes Team im Abstiegskampf gegen den Zweiten Niederzell kaum etwas ausrechnen.

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