Hessenpokal, Runde zwei

Hohe Hürden für SGB und HSV

Leon Weiser
14. Oktober 2020, 07:00 Uhr

Kann der Hünfelder SV den Einzug ins Achtelfinale sichern und am Ende jubeln? Foto: Charlie Rolff

Vor den Derby-Wochen in der Hessenliga geht es für die SG Barockstadt und den Hünfelder SV im Hessenpokal um den Einzug ins Achtelfinale.

Mit vollem Fokus nach Hanau

Die SG Barockstadt tritt beim SC 1960 Hanau an (19.30 Uhr). Nach dem Sieg zuletzt gegen den 1. Hanauer FC soll nun auch im Pokal ein positives Erlebnis folgen. Für SGB-Coach Sedat Gören ist die Ansetzung zwar etwas ungünstig, aber es gilt dennoch der komplette Fokus. „Wir sind im Rhythmus drin, aber für die Spieler wäre die Pause günstiger gewesen“, erläutert der Coach.

Personell wird sich im Vergleich zur ersten Runde in Leusel nicht ganz so viel tun. Es fehlen Dominik Rummel (verletzt), Niklas Breunung (privat), Jemal Kassa (Zerrung) und Yves Böttler, wobei letztgenannter immerhin ein Spiel seiner Sperre im Pokal absetzen darf. „Wir fahren mit dem Kader der ersten Mannschaft hin. Dazu kommen noch Niklas Budesheim, Felix Schütz und Arnis Mulaj. Wir werden Spieler schonen und anderen Spielpraxis geben“, so Gören.

Das Spiel gegen den gestandenen Verbandsligisten, der seit der Saison 2015/2016 immer mindestens auf Platz vier der Tabelle stand, wird sehr ernst genommen. „Wir werden so spielen wie immer. Hanau ist spielstark, aber wir wollen das Spiel bestimmen und müssen unsere Chancen nutzen“, beschreibt Gören.

Schweres Spiel für Hünfeld

Auf den Hünfelder SV wartet ebenfalls ein starker Gegner. In Bad Soden trifft der HSV zeitgleich auf den Spitzenreiter der Verbandsliga Nord. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga ist es die Chance, Selbstvertrauen zu tanken. „Es sind immer schöne Spiele gegen Bad Soden. Es wird ein Duell auf Augenhöhe“, so der Co-Trainer des HSV, Simon Grosch.

Dennoch wird der Hünfelder SV als klassenhöheres Team nicht um die Favoritenrolle herumkommen. Personell wird es die eine oder andere Rotation geben. Es fehlen nur die angeschlagenen Kevin Krieger und Marcel Dücker. „Es werden auch die spielen, die zuletzt nicht durchgespielt haben. Aber wir haben nicht so viele Möglichkeiten. Es ist momentan eine hohe Belastung“, so Grosch.

Bereits in der Vorsaison gab es das Duell in der Verbandsliga (1:1). In der Saisonvorbereitung gewann der HSV mit 3:1. „Im Test waren wir dominant. Bad Soden hat eine gute Mannschaft, weshalb es nicht leicht wird. Wir schauen aber nicht groß nach dem Gegner. Ich bin davon überzeugt, dass wir es schaffen werden“, so Grosch.

Auf Seiten der Hausherren, die zuletzt gegen den CSC Kassel verloren, äußert sich der Coach Anton Römmich so zum Pokalhit: „Wir wollen zwar in die nächste Runde und werden das Spiel auf keinen Fall herschenken, aber wir werden auch kein Risiko gehen und irgendjemandem den Rest geben.“ Daniele Fiorentino (Oberschenkelzerrung), Kevin Pezzoni (Knöchelprellung), Jaroslav Kymlicka (Kapselriss im Knie) und Jaron Krapf (Bänderriss im Sprunggelenk) fallen aus. Der Einsatz von Lukas Ehlert ist auch fraglich.

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