KOL Mitte: Ära König endet

Henning soll den Umbruch einleiten

14. Januar 2022, 17:00 Uhr

Mario Henning kommt vom SV Kirchhasel. Foto: Kevin Kremer

Mitte-Kreisoberligist TSG Mackenzell wechselt nach der Saison den Trainer: Wie Philipp Heinicke aus dem Führungsteam auf Nachfrage bestätigt, wird Mario Henning den Staffelstab von Steffen König entgegennehmen und soll gleichzeitig einen sanften Umbruch einleiten.

Der 31-jährige Henning trainiert derzeit bereits in seiner vierten Saison A-Ligist Germania Kirchhasel – und die TSG beobachte die Entwicklung der Germania. "Mario hat dort seine Spuren hinterlassen und einen tollen Job gemacht. Jetzt haben wir uns in ganz intensiven Gesprächen mit ihm beschäftigt und festgestellt, dass er nicht nur sportlich, sondern auch menschlich super zu uns passt. Mario wird uns helfen, unsere Ziele zu erfüllen", erklärt Heinicke, der zwar etwas älter als Henning ist, ihn aber von kleinauf kennt. Beide spielten einst in der Jugend des Hünfelder SV.

Henning wird ab Sommer Unterstützung von Dennis Theisenroth erhalten: Theisenroth hatte sich vor zweieinhalb Jahren der TSG angeschlossen, kann aufgrund von Hüftproblemen nur sporadisch das Tor der TSG hüten. Der ehemalige Hessenligatorwart ist mit Henning gut befreundet und soll ihm nun zur Seite stehen. "In welcher Form genau, werden wir noch besprechen. Wir sind aber sehr froh, dass wir Dennis ebenfalls halten können und haben mit den beiden den Vorteil, dass wir ab Sommer sowohl einen internen als auch einen externen Blick im Trainerbereich haben werden", erklärt Heinicke.

Der von ihm angesprochene Umbruch bezieht sich explizit auf den Einbau von jungen Spielern, die schon im Sommer zur Verfügung stehen. So sind beispielsweise Jonas Noodt und Dennis Fladung, Sohn des ehemaligen Borussen-Stürmer Marco Fladung, ab Sommer fest für die erste Mannschaft vorgesehen. Die beiden Mackenzeller spielen derzeit für die JSG Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach. Hinzu kommen einige weitere junge Kerle aus der eigenen Jugend, zudem will sich die TSG um weitere Ex-Mackenzeller bemühen.

Am liebsten soll dieser Haufen dann weiterhin in der Kreisoberliga Mitte spielen, in der es ab April gegen den Abstieg geht. "Ich sehe die Situation nicht aussichtslos und wir werden alles daran setzen, den Klassenerhalt zu erreichen. Klappt das nicht, wäre das aber kein Beinbruch", betont Heinicke. Bis dahin steht Steffen König in der Verantwortung: Der 36-Jährige ist in seiner fünften Saison als Trainer im Schlosspark tätig: "Steffen ist ein prima Kerl und top Typ, der super zur TSG passt. Aber fünf Jahre ist eine lange Zeit, weswegen wir alle zu dem Entschluss kamen, dass es nun an der Zeit ist. Fakt ist, dass wir Steffen mega dankbar für seine geleistete Arbeit sind."

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