05.06.2018

Erlensee holt Lüdke und Kuhl zurück

Verbandsliga Süd: Beide kommen von Viktoria Nidda

Nach einem Jahr in Nidda kehrt Jan Lüdke nach Erlensee zurück. Foto: Steffen Turban

Der 1.FC Erlensee verstärkt sein Team für die anstehende Runde in der Verbandsliga Süd. Mit Jan Lüdke und Tim Kuhl wechseln zwei Spieler von Viktoria Nidda zum Meister der Gruppenliga Frankfurt Ost. Beide Akteure haben schon eine Vergangenheit beim Team von Trainer Tobias Heilmann und kehren nun an ihre frühere Wirkungsstätte zurück.

Sowohl Jan Lüdke, der erst im letzten Sommer von Erlensee den Schritt nach Nidda gewagt hat, als auch Tim Kuhl, der ein Jahr zuvor den gleichen Weg beschritten hatte, schließen sich somit laut dem Trainer wieder ihrem "Heimatverein" an. "Jan hat seit der D-Jugend bei uns gespielt und ist nach dem Aufstieg im letzten Jahr nach Nidda gegangen. Tim hat auch schon vier Jahre bei uns gespielt. Wir freuen uns sehr, dass sie jetzt wieder zu uns zurückkehren", so Heilmann, der mit seinem Team den Durchmarsch von der Kreisoberliga bis in die Verbandsliga geschafft hat.

Beide Spieler passen "perfekt zu unserer Vereinsphilosophie", macht Heilmann deutlich. Zudem kennen beide die Liga. Das ist ein positiver Faktor. Beide sind zusätzlich sehr ehrgeizig", beschreibt der Trainer seine Neuzugänge, die in der abgelaufenen Spielzeit bei der Viktoria eine tragende Rolle gespielt haben. Der 20-jährige Mittelfeldspieler Lüdke, der zumeist in der Zentrale zum Einsatz kommt, absolvierte 29 Partien, in denen er zwei Tore beisteuern konnte. Der gleichaltrige Keeper Kuhl lief sogar noch zweimal mehr auf und verpasste nur ein Spiel.

Eigentlich hatten beide schon in Nidda zugesagt, sich aber aufgrund des Rückzugs der Viktoria in die Kreisoberliga umentschieden. "Wir waren schon vorher in Kontakt. Da hat es noch nicht geklappt. Jetzt freuen wir uns, dass es doch noch funktioniert hat", sagt der Coach, der anmerkt. "Beide kennen unsere Art zu spielen und haben viele Freunde bei uns. Sie werden keine Anpassungsprobleme haben. Damit sind die Personalplanungen laut Heilmann abgeschlossen. "Wir haben sowohl qualitativ, als auch quantitativ einen guten Kader."

Autor: Daniel Bolz

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