16.08.2019

Erfolgshungrige Aufsteiger wollen weiter für Furore sorgen

Kreisoberliga Nord: Habyrka und der Hohen Luft fehlen noch 34 Punkte

Tim Hartwig (links) war am vergangenen Spieltag Matchwinner für die Hohe Luft. Der Saisonstart ist für den Aufsteiger vollauf geglückt. Foto: Charlie Rolff

Zwei Spiele, zwei Siege. Die Aufsteiger FSV Hohe Luft und die SG Wildeck sorgen zum Saisonstart für Furore in der Kreisoberliga Nord. Geht es nach Hohe Lufts Trainer Tobias Habryka kann das gerne auch so bleiben, doch an den Zielen wird nicht gerüttelt.

Erwartet hat Habryka den perfekten Saisonstart bei bestem Willen nicht, denn die Vorbereitung lief gar nicht nach dem Geschmack des 32-Jährigen. Verdient schied die Hohe Luft im Pokal aus, dazu waren die Testspiele alles andere als zufriedenstellend. Durch Urlauber und späte Neuzugänge verlief der Trainingsbetrieb sehr suboptimal. Doch zum ersten Spieltag waren die Habryka-Mannen voll auf der Höhe. Ein 3:2-Sieg gegen Bebra, bei dem ein Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt wurde, und ein 2:0-Erfolg in Weiterode stimmen den Coach wieder positiv. "Die Siege gehen vollkommen in Ordnung. Wir schätzen den Start als ganz ordentlich ein, doch unser Ziel bleibt weiterhin der Klassenerhalt. Bis dahin brauchen wir noch 34 Punkte", mahnt Habryka.

Über den Umweg Relegation gelang der Sprung in die Kreisoberliga. Der Spielertrainer sah schon in der A-Liga eine funktionierende Mannschaft. Mit etlichen Neuzugängen wurde der Kader nochmals aufgehübscht. "Die Jungs bringen uns auf ein neues Level", weiß Habryka, der von der Qualität des Teams angetan ist. Allgemein sei die Stimmung innerhalb der Mannschaft und des Vereins gut, denn viele zweifelten nach der mäßigen Vorbereitung. "Die Jungs arbeiten allerdings mittlerweile hart im Training, hören zu und sind sehr erfolgshungrig", nennt der 32-Jährige die entscheidenden Werte.

Mit Heinebach/Osterbach und Hönebach hat der FSV Hohe Luft zwei ernstzunehmende Gegner am Doppelspieltag vor der Brust. Heinebach sei so etwas wie ein Geheimfavorit für Habryka, die sich in der Winter- und Sommerpause sehr gut verstärkt haben. "Hönebach dagegen ist sicherlich einer der Meisterschaftsfavoriten. Das werden schwere Aufgaben, aber wir wollen weiterhin ungeschlagen bleiben", gibt sich der Coach angriffslustig, weshalb er seine Mannen auch nicht nach dem Gegner ausrichten wird.

Die Spiele in der Übersicht:

Freitag, 19 Uhr
FSG Hohenroda – SG Festspielstadt/Spvgg.
SG Mecklar/Meckbach/Reilos – SG Niederjossa/Breitenbach
Rasdorfer SC – SG Wildeck
SV Steinbach II – FSG Bebra
VfL Philippsthal – SG Dittlofrod/Körnbach
ESV Weiterode – SG Niederaula/Kerspenhausen
SG Haunetal – ESV Hönebach
SG Heinebach/Osterbach – FSV Hohe Luft

Sonntag, 15 Uhr
FSV Hohe Luft – ESV Hönebach
ESV Weiterode – SG Mecklar/Meckbach/Reilos
SG Heinebach/Osterbach – FSG Hohenroda
SG Wildeck – FSG Bebra
SG Niederjossa/Breitenbach – Rasdorfer SC
SV Steinbach II – SG Dittlofrod/Körnbach
SG Festspielstadt/Spvgg. – SG Haunetal
17.30 Uhr
SG Niederaula/Kerspenhausen – VfL Philippsthal

Autor: Tobias Konrad

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