Was sagen die Oberligisten?

Enttäuschung hier, juristische Prüfungen da

30. April 2021, 17:00 Uhr

Neben der Barockstadt erwägen auch die anderen betroffen Oberliga-Spitzenreiter juristische Schritte. Foto: Charlie Rolff

Der Entschluss der Regionalliga Südwest GbR schlug gestern ein wie eine Bombe. Besonders die Oberligisten hadern mit der Entscheidung, dass es keine Aufsteiger geben wird. Doch laut den Vereinen ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Bereits kurz nach Bekanntgabe äußerte sich Martin Geisendörfer in seiner Funktion als Vorstand der SG Barockstadt gegenüber unserem Portal. So soll schnellstens der Kontakt zu den anderen Oberligisten gesucht werden, um sich über Möglichkeiten zu beratschlagen. Die Entscheidung jedenfalls "wolle man sich nicht gefallen lassen." Doch wie gehen die verblieben Oberliga-Spitzenreiter vor? Fest steht, dass Geisendörfer wohl auf Unterstützung hoffen darf. In einem ersten Statement verkündete der SV Eintracht Trier, Tabellenführer der Oberliga Rheinland-Pfalz Gruppe Nord, dass man das Ergebnis und die Argumentation juristisch prüfen lassen möchte.

In die gleiche Kerbe schlägt mit Wormatia Worms auch der zweite Club aus Rheinland-Pfalz. Worms führt die Süd-Gruppe an - und wurde gestern Nachmittag überrascht. "In den vergangenen Wochen wurde uns von offizieller Seite ein gegenteiliger Eindruck vermittelt. Die getroffen Beschlüsse werden wir juristisch prüfen lassen und uns danach positionieren", so der Vorsitzende Jochen Schneider.

Ihre Enttäuschung äußerten ebenfalls die SGV Freiberg und die Stuttgarter Kickers. Während Freiberg die Oberliga Baden-Württemberg anführt, erhofften sich die Kickers als Tabellenzweiter Aufstiegsspiele zur Regionalliga. Juristische Schritte kündigte derweil vorerst kein Club an. Zuerst wolle man sich intern zusammensetzen und die weitere Vorgehensweise besprechen, wie Freibergs Präsident Emir Cerkez und Stuttgarts Sportlicher Leiter Lutz Siebrecht betonen.

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