15.03.2019

„Der Bardo geht wohl gleich in die Gaststätte“

Gruppenliga: Ex-Coach kehrt zurück

Bardo Hirsch wird sich am Wochenende kuschlig warm anziehen müssen. Foto: Kevin Kremer

Die Gruppenliga geht am Wochenende in ihre zweite Runde: In den Fokus rückt das Spitzenspiel zwischen der SG Ehrenberg und der Spvgg. Hosenfeld. In Queck kommt es indes zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Bardo Hirsch, während es beim Spiel zwischen Thalau und Petersberg nach den beiden Auftaktniederlagen Wunden lecken heißt.

FSV Thalau – RSV Petersberg (Samstag, 15 Uhr).

„Wir wollen das erste Spiel gegen Oberzell/Züntersbach einfach verdrängen“, sagt Petersbergs Trainer Jürgen Krawczyk schmunzelnd, der sich die Leistung beim 1:2 noch immer nicht erklären kann. „Wir hatten eine richtig gute Vorbereitung. Dass wir dieses erste Spiel verlieren, hatte niemand bei uns erwartet.“ Neuzugang Aaron Neu ist aus Südafrika zurück und werde wohl auf der Bank Platz nehmen müssen. Ansonsten ist Krawczyk ob des schlechten Geläufs in Thalau entspannt. „Letzte Woche hatten wir einen guten Platz und haben schlecht gespielt. Es spielt also keine Rolle, wo wir spielen, sondern wie wir auftreten.“ Personelle Veränderungen im RSV-Kader gibt es außer Neu keine.

SG Festspielstadt – SG Bad Soden (Samstag, 15.30 Uhr).

Das Nord-Süd-Duell ist das Spiel mit der weitesten Anreise in der Liga. Fast 90 Kilometer einfache Strecke haben die Sodener bis zum Spielort nach Asbach zu bewältigen.

SG Ehrenberg – Spvgg. Hosenfeld (Sonntag, 15 Uhr).

2019 werden die Ehrenberger Heimspiele wieder in Seiferts ausgetragen. Trainiert wird derweil wie üblich in Thaiden. „Respekt an die Jungs, die die Plätze immer wieder einigermaßen herrichten, damit wir trainieren und spielen können. Unter der Woche lag in Wüstensachsen noch Schnee am Platz“, gibt Ehrenbergs Coach Robert Schorstein zu bedenken. Nun will er unbedingt spielen. Aus mehreren Gründen: „Vor allem natürlich, weil wir mit dem 2:1 bei FT Fulda einen super Start hinlegen konnten, nachdem wir im letzten Test gegen Horas noch gruselig gespielt hatten. Nach Horas ging es mit FT nicht viel undankbarer. Zum schwierig zu bespielenden Gegner kamen noch das Wetter mit dem Wind, der Ball und andere Kleinigkeiten. Da galt es weit zu schießen, in die Zweikämpfe zu gehen und zu köpfen“, sagt Schorstein lachend, der seine Mannschaft lobt: „Wir haben das richtig klasse gemacht, haben uns auf die Bedingungen super eingestellt. Das wird nun auch gegen Hosenfeld wieder gefragt sein.“ Ehrenbergs Trainer will auch aus einem weiteren Grund spielen: „Ich würde mich einfach freuen, wenn wir Ostern mal ausnahmsweise frei hätten und was mit der Familie unternehmen könnten.“ Florian Dinkel hat Leistenprobleme und musste zweimal mit dem Training aussetzen.

SG Kerzell – FT Fulda (Sonntag, 15 Uhr).

Nach fünf Auswärtsspielen am Stück wird die Partie für die Helvetia das erste Heimspiel seit dem 0:2 gegen Thalau Mitte Oktober. Das Hinspiel ging mit 2:0 an FT.

TSV Rothemann – TSV Künzell (Sonntag, 15 Uhr).

„Das wird eine ganz undankbare Aufgabe: Wenn du beim Letzten spielst, der vier Punkte hat, dann kannst du nur schlecht aussehen. Deshalb habe ich auch versucht meine Spieler zu sensibilisieren, damit wir Wille und Einstellung zu diesem Spiel finden. Denn eines ist ja klar: Gewinnen wir in Rothemann nicht, dann ist der super Fight mit dem 1:0-Sieg gegen Thalau nicht wirklich etwas wert“, verdeutlicht Künzells Trainer Markus Pflanz, der auf David Bettendorf (Adduktorenprobleme), Jose Bacale (Muskelabriss) und Tim Farnung (beruflich verhindert) im Vergleich zum Sonntag verzichten muss. Dafür kehrt Sebastian Kress nach abgesessener Rotsperre wieder ins Team zurück.

SG Schlitzerland – SG Schlüchtern/Elm (Sonntag, 15 Uhr).

Die Partie ist in Queck angesetzt, „und dort haben wir unsere gesamte Vorbereitung absolviert. Entsprechend sieht der Platz aus“, erklärt Schlitzerlands Trainer Simon Grosch, der lachend anfügt, „dass ich davon ausgehe, dass sich Bardo Hirsch den Platz anschaut und dann vor Frust gleich in die Gaststätte geht.“ Der scheidende Grosch weiß was im Klassenkampf gefragt ist: „Wir werden unser Spiel umstellen und in der Rückrunde mehr über Zweikämpfe kommen.“ Die Rückkehr von Hirsch (von 2014 bis 2016 Groschs Vorgänger bei der SGS) sei schon Thema im Verein. „Bardo hat hier super Arbeit geleistet und viele Freunde, die sich schon auf ihn freuen. Da wurde in den letzten Tagen schon drüber gesprochen“, gibt Grosch preis.

SV Großenlüder – SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach (Sonntag, 15 Uhr).

„Wir haben in der Vorbereitung viel ausprobiert. Deshalb haben wir auch fünf Testspiele bestritten. Die Vorbereitung lief mehr als ordentlich, so dass ich sehr optimistisch ins erste Spiel gehe“; sagt der scheidende Teutonen-Trainer Adrian Giemza, der es nicht als Vorteil ansieht, dass bei Elters kein Moritz Reinhard mehr spielt. „Dadurch ist Elters viel schwerer auszurechnen. Ich bin selbst mal gespannt, wer da vorne im Sturm auflaufen wird“, erklärt Giemza, der ein ausgeglichenes Spiel mit gleichen Problemen für beide Seiten erwartet: „Beide wissen wir nicht, wie wir in Form sind.“

SG Oberzell/Züntersbach – SG Bronnzell (Sonntag, 15 Uhr).

Oberzell/Züntersbach hat mit dem 2:1 in Petersberg einen super Start hingelegt. Bronnzell dagegen startet bei Null, hat das Hinspiel aber klar mit 3:0 gewonnen.

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