Hessenpokal: SVS gegen TSV

Das letzte Spiel mit Brisanz

23. November 2021, 08:49 Uhr

Steinbachs Nikolaj Zvekic (schwarz) verlor zweimal in der Liga gegen Stadtallendorf um Kevin Bartheld. Foto: Stefan Tschersich

Der Spielplan in der Hessenliga hat es mit dem SV Steinbach nicht sonderlich gut gemeint. In den letzten drei Spielen vor der Winterpause geht es nur noch gegen Gegner aus der Aufstiegsrunde. Dafür sorgt das Hessenpokal-Spiel gegen Stadtallendorf für Brisanz (heute, 19 Uhr).

Denn SVS-Trainer Petr Paliatka, der mit seiner Mannschaft nach der Winterpause in die Abstiegsrunde gehen muss, weiß vor dem Spiel auf dem Hünfelder Kunstrasenplatz: „Für uns ist es wahrscheinlich das letzte interessante Spiel. Fulda und Erlensee sind in der Aufstiegsrunde, Alzenau am letzten Spieltag vielleicht auch schon. Umso mehr werden wir alles probieren, um gegen Stadtallendorf weiterzukommen und vielleicht für eine kleine Überraschung zu sorgen – zumal wir im Achtelfinale einen höherklassigen Gegner kriegen könnten“, betont Paliatka.

Wie schwierig die Aufgabe gegen den Zweiten aus der Nord-Staffel der Hessenliga wird, ist dem 37-Jährigen bewusst. In der Liga verlor Steinbach mit 1:4 und 0:2 gegen die Eintracht, die zuletzt mit dem 4:0 gegen Spitzenreiter Barockstadt ein Ausrufezeichen gesetzt hat. Nur drei Tage später geht es für den TSV nun gegen Steinbach, ehe Samstag das Spiel in Alzenau ansteht. Gut möglich also, dass Trainer Dragan Sicaja die Rotationsmaschine anwerfen wird. Ein Vorteil für Steinbach? „Die Jungs von Stadtallendorf haben 18 bis 20 gute Leute, einen ausgeglichenen Kader. Selbst wenn die weniger geben, haben sie immer noch eine unglaubliche Qualität“, bleibt Paliatka realistisch.

Die Steinbacher sollten jedenfalls versuchen, die Stadtallendorfer nicht ins Rollen kommen zu lassen – zumal auf Kunstrasen in Hünfeld gespielt wird. „Unser Platz am Mühlengrund ist wirklich schlecht, er hat viel abbekommen. Aber unsere Jungs freuen sich darauf, auf Kunstrasen spielen zu dürfen. So ein Platz liegt uns besser, auch in Stadtallendorf haben wir den Ball nicht schlecht laufen lassen“, betont der SVS-Trainer, der auf Verteidiger Sebastian Bott, der sich womöglich eine Schambeinentzündung zugezogen hat, verzichten muss. Zudem konnten Offensivmann Max Stadler und Mittelfeldspieler Luca Uth in der vergangenen Woche, als Steinbach spielfrei war, nicht mittrainieren.

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