03.01.2020

„Das ist meine Auffassung vom Fußball“

Gruppenliga: Mark Jaksch tritt im Sommer seine erste Spielertrainerstation an

Voller Einsatz ist bei Mark Jaksch immer garantiert. Ab Sommer wird der derzeitige Mittelfeldstratege der SG Ehrenberg als Spielertrainer für die SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach auflaufen. Foto: Charlie Rolff

Mark Jaksch bricht zu neuen Ufern auf. Erstmals wird der 30-Jährige im Sommer das Amt des Spielertrainers übernehmen. Bei Gruppenligist Elters/Eckweisbach/ Schwarzbach erwartet ihn eine persönliche Umstellung, auf die er sich jedoch freut.

Nach zwei Jahren bei der SG Ehrenberg zieht es Dich im Sommer zur Dreier-SG. Man könnte meinen, Dir gefällt es in der Rhön ...

Das kann man schon so sagen. Ich kann sehr gut mit den Menschen dort leben. In der Rhön sind die Leute ehrlich und sagen dir klipp und klar ihre Meinung, selbst wenn diese manchmal hart ist. Ich bin ebenfalls solch ein Typ Mensch. Zudem haben die Spieler eine gewisse Mentalität und das Rundherum passt. Zusammenhalt wird sehr groß geschrieben, die Spieler bringen Leidenschaft mit auf den Platz. Das ist meine Auffassung vom Fußball und es sind Basics, die ich gerne sehe.

Sowohl Dein aktuelles Team als auch Dein neues Team lässt sich als eingeschworener Haufen bezeichnen. Wird die Umstellung gar nicht so immens werden?

Für mich persönlich wird es eine Umstellung sein, denn in wenigen Monaten bin ich hauptverantwortlich für eine Mannschaft. Die Trainings- und Spielbedingungen werden sich ähneln, aber grundsätzlich ist es eine komplett neue Erfahrung für mich. Man kann nie zu 100 Prozent sagen, wie es läuft. Ich freue mich jedoch auf die Aufgabe. Es ist ein bisschen, wie wenn man ein neues Land bereist.

Bei der Spielgemeinschaft trittst Du Deine erste Station als Spielertrainer an. Was war für Dich der ausschlaggebende Punkt dafür?

Ich hatte bereits vor zwei Jahren verschiedene Möglichkeiten ins Trainergeschäft einzusteigen, habe mich allerdings für den Wechsel nach Ehrenberg entschieden. Ich habe mich noch nicht bereit gefühlt. Jetzt bin ich 30, habe zudem mit Robert (Schorstein, Trainer der SG Ehrenberg, Anm. d. Red.) viele Trainingseinheiten und Spiele, wie beispielsweise das Aufstiegsspiel in die Verbandsliga gegen Türkgücü Kassel, geleitet. Dabei habe ich gemerkt, dass es richtig cool ist. Ich fühle mich weiter als noch vor zwei Jahren, habe einen anderen Blick auf viele Dinge bekommen. Nun haben viele Komponenten gepasst.

Die Gespräche mit den Verantwortlichen liefen reibungslos. Wie schätzt Du die Bedingungen bei Deinem neuen Verein ein?

Ausschlaggebend ist, dass die Mannschaft sehr nah zusammen steht. Es spielen ausschließlich einheimische Jungs mit, die auf der einen Seite durchgängig jung sind und noch viel Potenzial besitzen und auf der anderen Seite in ihrem Verein Fußball spielen, weil sie es lieben. Das imponiert mir. Ich sehe sowohl menschlich als auch sportlich sehr gute Bedingungen.

Deine Liste an Trainern, unter denen Du gewirkt hast, ist lang. Gibt es jemanden, der Dich geprägt hat?

Es ist kein großes Geheimnis, dass ich mit Oliver Bunzenthal super auskam und viel von ihm gelernt habe. Aus einem Trainer ist ein guter Freund entstanden. Man versucht von allen etwas mitzunehmen, wie zum Beispiel die hochinteressante Trainingsarbeit unter Thomas Brendel. Mir selbst war es als Spieler immer wichtig, dass die menschliche Ebene passt. Man muss miteinander reden können.

Autor: Tobias Konrad

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