Christian Beikirch liebäugelt mit Rückkehr an den Mühlengrund

Zukunft des Petersberger Keepers noch unklar

28. März 2018, 19:30 Uhr

Christian Beikirch könnte dem RSV Petersberg den Rücken kehren. Foto: Charlie Rolff

Der gebürtige Steinbacher Christian Beikirch, derzeitige Nummer eins beim Verbandsligisten RSV Petersberg, liebäugelt im Sommer mit einer Rückkehr an den Mühlengrund. Beim abstiegsbedrohten Hessenligisten SV Steinbach könnte der 24-Jährige Marco Motzkus beerben, der im Sommer seine Karriere beenden möchte.

Schon länger kursierten die Gerüchte um den Steinbacher Mühlengrund, nun bestätigte Beirkirch selbst diese. "Ich werde definitiv mit Steinbach ein Gespräch führen und kann mir das grundsätzlich vorstellen. Ich habe in Petersberg noch nicht zugesagt, mache es davon abhängig, wie es beruflich bei mir weitergeht. Wenn ich regelmäßig trainieren kann, dann möchte ich schon gerne weiterhin Verbandsliga spielen", sagt Beikirch. "Die Hessenliga wäre eine Nummer zu groß für mich, so realistisch kann ich mich selbst einschätzen. Da spielen Torhüter in der Liga, die sind ein, zwei, drei Klassen besser als ich. Da würde ich ja nur Karussell fahren."

Doch auch ein Verbleib am Petersberger Waidesgrund ist nicht vom Tisch. "Die Jungs sind alle super, es macht mir großen Spaß. Ich möchte erst die Gespräche abwarten, die ich aus beruflichen Gründen bislang noch nicht führen konnte", so der 24-Jährige, der aber offen zugibt, "dass der Verein mit Timo Goldbach ein Eigengewächs in seinen eigenen Reihen hat, das ohne Probleme bei einem möglichen Abstieg in der Gruppenliga spielen könnte und mit 23 Jahren vielleicht auch spielen muss. Er hat sich in den vergangenen zwei Spielzeiten super entwickelt und ich kann mir vorstellen, im Sommer meinen Platz für ihn zu räumen. Timo ist ein guter Junge, ihm würde ich es gönnen."

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