29.03.2019

Breunung: "Mehr als ein Sechs-Punkte-Spiel"

KOL Mitte: Derby und Abstiegskracher Bachrain - Künzell II

Martin Breunung und seine Jungs würden am liebsten jetzt schon zum Derby anstoßen.

Etwas von seinem Reiz eingebüßt hat das immer junge Derby der Kreisoberliga Mitte zwischen dem TSV Bachrain und dem TSV Künzell. Einerseits, weil es für die Grün-Weißen nur noch gegen die Zweite aus Künzell geht, andererseits, weil Bachrain eine enttäuschende Saison spielt. Und dennoch: Alleine die Tabellensituation im Abstiegskampf dürfte auch diesmal wieder für enormen Zündstoff sorgen. Das Hinspiel entschied Dominik Zeller beim 2:1 mit seinem Doppelpack.

Für Künzells Reserve-Spielertrainer Martin Breunung wird es das vorerst letzte Derby in dieser Rolle sein. Doch nicht nur deshalb ist der 29-Jährige, der im Sommer von Jose-Ramon Bacale und Patrick Jacobi abgelöst wird, sehr heiß auf die Begegnung am Samstag (16.30 Uhr) am Bachrainer Geisküppel. "Es ist mehr als ein Sechs-Punkte-Spiel. Beide wollen schnell weg vom aktuellen Relegationsplatz, und dann noch auf dem engen Bachrainer Platz. Das Spiel hat einen unheimlichen Reiz." Das wird auch durch die Tatsache deutlich, dass alle Spieler aus dem reinen Reservekader dabei sein wollen. "Selbst Simon Herbach will unbedingt mittun, obwohl er an dem Tag erst aus dem Skiurlaub kommt. Verstärkung von oben brauchen wir da eigentlich gar nicht, zumal die Erste ja auch ein Spitzenspiel tags darauf in Ehrenberg vor der Brust hat", schildert Breunung strahlend. Den Auftakt beim 0:2 gegen Lütter möchte der 29-Jährige gar nicht zu hoch hängen, "weil wir da eigentlich ganz gut mitgespielt, uns dann aber aufgrund zwei unnötiger Gelb-Roter Karten selbst in Bedrängnis gebracht haben. Bachrain wird ein völlig anderes Match."

Als klarer Favorit geht derweil der SV Müs ins Auswärtsspiel in Michelsrombach. Trotz der jüngsten 1:2-Heimniederlage gegen Horas glaubt niemand ernsthaft, dass die Germania beim Drittletzten ins Straucheln geraten wird. Auch Verfolger Horas dürfte vor sicheren drei Punkten stehen. Gegen Schlusslicht Simmershausen müsste es eigentlich mit dem nächsten Dreier klappen. Da haben es Lütter (daheim gegen Edelzell/Engelhelms), Hofbieber (Heimspiel gegen Pilgerzell) und Hünfeld II (beim wieder erstarkten Haimbacher SV) ungleich schwerer. Haimbach hat die letzten sieben Spiele nicht mehr verloren und dabei nur zwei Gegentreffer kassiert. / kr, hall

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