25.06.2018

Benefizspiel für Max Rimkus in Philippsthal

25-jähriger Handballer überlebte plötzlichen Herztod nur knapp

Foto: Werrataladler Phillipsthal

Der Eintracht Frankfurt-Fanclub Werrataladler Philippsthal hat für den 14. Juli 2018 auf dem Vereinsgelände des VfL ein Benefizspiel zwischen den A-Junioren-Bundesligisten Eintracht Frankfurt und Werder Bremen zugunsten von Max Rimkus organisiert. Der Handballer überlebte im Januar 2015 während eines Spiels nur knapp den plötzlichen Herztod und kämpft sich seitdem ins Leben zurück.

Das Benefizspiel hat der Vorsitzende des Eintracht Frankfurt-Fanclubs Werrataladler Philippsthal, Timo Nabitz, auf den Weg gebracht, der den Kontakt zur Frankfurter Eintracht herstellte: "Bei den Feierlichkeiten zu unserem zehnjährigen Vereinsbestehen in 2017 war die Eintracht bei einem ihrer On Tour-Projekte auch bei uns. Den Alexander Schur habe ich gefragt, ob ein Benefizspiel zugunsten von Max in 2018 umgesetzt werden könnte. Dann nahm alles seinen Lauf."

Die dramatische Szene, als Max Rimkus während eines Handballspiels plötzlich zusammenbrach und bewusstlos liegen blieb, ereignete sich am 17. Januar 2015 in der Großsporthalle in Heringen (Werra). Das Spiel zwischen der HSG Werra WHO (Widdershausen/Heringen/Obersuhl) und dem TV Neuhof lief gut 20 Minuten, als der Hersfelder ohne gegnerisches Einwirken zu Boden ging. 42 Tage künstlichen Komas folgten neun Monate Reha - so kämpft sich der jetzt 25-Jährige mit viel Motivation und Ehrgeiz ins Leben zurück, der allerdings sein damaliges Lehramtsstudium auf Deutsch, Geschichte und Sport nie wieder aufnehmen kann.

"Max ist soweit wieder körperlich da. Wegen seines hypoxischen Hirnschadens wird er aber dauerhaft zu 100 Prozent schwerbehindert bleiben. An Wunder glaube ich eigentlich nicht, aber er hat so gut wie keine körperlichen Malessen mehr", freut sich Vater Michael Rimkus für seinen Sohn, der lediglich einen Defibrilator im Brustbereich tragen muss.

"Vor dem Hintergrund, dass es sich damals nicht um einen Unfall im klassischen Sinn handelte, mussten und müssen die sogenannten freien Krankheitsbehandlungen Max betreffend von uns selbst getragen werden", sagt Michael Rimkus. Spenden an die nachfolgende Bankverbindung werden gerne entgegen genommen:

Spendenkonto:

Raiffeisenbank Werratal-Landeck
IBAN: DE14 5326 1342 0100 4061 63
KONTOINHABER: TV1952 Widdershausen
VERWENDUNGSZWECK: Max Rimkus

(Spendenquittungen können aus fiskalischen Gründen nicht ausgestellt werden)

Autor: Christoph Weß

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