07.02.2020

Stadlers Direktabnahme entscheidend

Testspiel: Steinbach siegt in Soden

Steinbachs Max Stadler erzielte das Tor des Tages. Foto: Kevin Kremer

Im Duell des Hessen- gegen den Verbandsligisten hat der SV Steinbach mit 1:0 (1:0) an der Bornwiese bei der SG Bad Soden gewonnen. Beide Seiten schluderten jedoch mit ihren Torchancen.

"Es war wie so oft bei uns", sagte SVS-Coach Petr Paliatka. Die Chancenverwertung bemängelte der Übungsleiter, betonte jedoch, dass auch Soden einige Dinger liegen ließ. Spielerisch gefiel Paliatka hingegen über weite Teile das Treiben: "Der Ball lief gut. Wir haben wieder einmal gemerkt, dass es super geht, wenn wir das Spiel schnell machen. Machen wir das nicht, hapert es gewaltig." Nach einer halben Stunde markierte Max Stadler per Direktabnahme nach Flanke von Marcel Ludwig das Tor des Tages für die Jungs aus dem Mühlengrund, bei denen Kapitän Sebastian Bott, Lukas Gemming und René Melzer fehlten.

Die SG Bad Soden konnte derweil aus dem Vollen schöpfen. Torjäger Lukas Ehlert feierte noch monatelangem Ausfall wegen eines Achillessehnenabrisses in der ersten Halbzeit sein Comeback. „Er ist fit und will mehr, wir müssen ihn bremsen“, kommentierte Römmich die Rückkehr des Edeltechnikers. Ebenfalls in der Anfangsformation stand in Alexander Okyere der einzige Winterzugang der „Sprudelkicker“. Der Ex-Alzenauer debütierte auf der angestammten Position als rechter Außenverteidiger. „Ich bin absolut zufrieden, das war aus unserer Sicht ein sehr guter Test. Wir haben uns viel bewegt und sehr ordentlich von hinten heraus gespielt“, fasste Römmich zusammen.

Die Statistik:

SG Bad Soden: Ersöz; Langhammer, Moaremoglu, Krapf, Pospischil, Ehlert, Fiorentino, Neiter, Okyere, T. Paulowitsch, Lairich (Demuth, Hamidovic, Saletnik, K. Paulowitsch, Ilir, Dworschak, Amani, Kalis, Kymlicka, Pörschmann).
SV Steinbach: Pappert; Dimitrijevic, Faust, T. Wiegand, F. Wiegand, Wittke, Milenkovski, Ludwig, Kücükler, Stadler, Hildenbrand (Beikirch, M. Wiegand, Neacsu, Kvaca, Koch, Uth, Manß).
Tore: 0:1 Max Stadler (30.).

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