29.08.2019

Weber hebt mahnend den Finger

Verbandsliga: HSV-Coach erwartet Steigerung

Rassige Zweikämpfe werden auf Eichenzells Hussein Aydarus (links) und die Hünfelder Sebastian Alles (Bildmitte) und Alexander Reith wohl auch in ihren schwierigen Partien am Wochenende warten. Foto: C

Während der SV Flieden und der Hünfelder SV mit zwei Siegen am Samstag weiterhin in der Spitzengruppe der Verbandsliga verbleiben wollen, schielt der FC Eichenzell auf einen Punktgewinn in der Fremde.

SV Flieden – SG Hombressen/Udenhausen (Samstag, 15.30 Uhr).

„Ganz ehrlich? Ich weiß nicht viel über den Gegner, außer, dass er ein Aufsteiger ist. Aber wer Weidenhausen schlägt, der hat bereits ein Ausrufezeichen gesetzt. Von daher wird niemand Hombressen unterschätzen“, sagt Fliedens Trainer Zlatko Radic, der nach dem 4:0 gegen Barockstadt ein dickes Sonderlob für Keeper Lukas Hohmann bereit hatte. Der Schlussmann hatte beim Stand von 0:0 zunächst herausragend die Großchance von Lukas Friedrich per Fußabwehr zunichte gemacht und dann mit einer weiteren guten Tat das mögliche 1:1 durch Hamed Noori klasse verhindert. „Dass wir schon wieder zu Null gespielt haben, liegt auch an Lukas, der eine herausragende Form hat. Schon in Johannesberger hat er in einer Szene prächtig ein mögliches Gegentor verhindert“, so Radic.

Hünfelder SV – SC Willingen (Samstag, 15.30 Uhr).

Alle vier Heimspiele gewann der HSV in dieser Saison, nun kommt Willingen in die Rhönkampfbahn. "Wir dürfen uns aber nicht nur auf unsere Heimstärke verlassen. Wir müssen uns gehörig steigern, mit so einer Leistung wie in Eichenzell gewinnst du nicht viele Spiele", warnt Hünfelds Trainer Dominik Weber nach dem eher schwächeren Auftritt seiner Elf und dem 3:1 bei der Britannia. Denn der Coach weiß um die langjährige Verbandsliga-Erfahrung der Willinger Spieler, gerade im Mittelfeldzentrum müssen die Haunestädter dagegenhalten. Dort könnte Sebastian Alles in die Startelf zurückkehren, nachdem er in Eichenzell die ersten 45 Minuten noch auf der Bank Platz nahm.

OSC Vellmar – FC Eichenzell (Samstag, 17 Uhr).

Die nächste schwierige Aufgabe wartet auf die Britannia, schließlich präsentiert sich Vellmar in dieser Saison als Wundertüte. Von der 0:8-Klatsche zum Auftakt bei Flieden bis hin zu einem klaren 4:0 gegen Barockstadt II war beim OSC schon alles möglich. Eichenzell machen die letzten beiden Auftritte Mut, auch wenn es zuletzt gegen Hünfeld eine Niederlage gab. "Seit dem Sieg gegen Ehrenberg wissen wir, wie wir als Mannschaft nach hinten arbeiten müssen. Aber wir brauchen alle Mann an Bord, um ein Team von oben schlagen zu können", so Co-Trainer Christian Hehrmann, der den gesperrten Heiko Rützel letztmals vertreten wird. Innenverteidiger Tim Ströder kehrt zwar zurück, dafür droht Offensivmann Rudi Wasirow auszufallen, nachdem er im vergangenen Spiel umgeknickt ist.

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