09.07.2019

Webers Urteil fällt durchweg positiv aus

Als Highlight des 100. Geburtstags spielen Steinbach und Hünfeld vor

Es kommt mal wieder zum Evergreen zwischen dem Hünfelder SV (links Christoph Neidhardt) und dem SV Steinbach (hier Michael Wiegand) – wenn auch diesmal nur in einem Testspiel. Archivfoto: Kevin Kremer.

Zum Highlight des Roßbacher Sportfestes haben die Verantwortlichen das ewige Derby zwischen Hessenligist Steinbach und Verbandsligist Hünfeld zu sich auf den Sportplatz holen können. Heute (19 Uhr) treffen die Nachbarn aufeinander.

Und gespielt wird für den guten Zweck: So kommen die Eintrittsgelder der MS-Gruppe in Fulda um ihren Vorsitzenden Manfred Möller zugute. Das Spiel stellt nach der letztwöchigen Turnierwoche, einem Kommersabend und vielen weiteren Events der Abschluss der Roßbacher Festwoche zum 100. Geburtstag des Sportvereins dar.

Für zumindest einen Akteur wird das Spiel zu einem Heimspiel. Hünfelds neuer Co-Trainer Simon Grosch ist Roßbacher, hat aber laut eigener Aussage erst ganz selten ein Spiel im Heimatort bestritten. Doch nicht nur er freut sich auf den Test, auch für Cheftrainer Dominik Weber dient das Spiel als nächste Standortbestimmung, nachdem sein Team am Sonntag in 60-minütiger Spielzeit gegen Hessenligist SG Barockstadt schon das Potential andeuten konnte.

Beim 2:2 war ein Spieler herausragend: Marcel Dücker, der mit Präsenz und Zweikampfstärke im defensiven Mittelfeld überzeugen konnte, auch Neuzugang Jonas Budenz spielte stark und nahm sich im erfolgreichen Elfmeterschießen selbstbewusst den Ball. Doch Weber möchte (noch) keine Einzelnen loben, sagt vielmehr, „dass der Eindruck bislang durchweg positiv ist, weil die Trainingsbeteiligung und die Qualität hoch ist“. Der Kampf um die Plätze sei längst eröffnet und Weber hofft, „dass uns als Trainerteam die Mannschaft die Entscheidungen so schwer wie möglich macht“. Grosch stelle im Trainingsablauf eine riesige Hilfe dar, „weil er mit anderen Ansätzen frischen Wind reinbringt und wir gleichzeitig die Trainingsinhalte gut untereinander aufteilen können“.

Zum heimlichen zweiten Co-Trainer scheint sich allerdings Alexander Reith zu mausern: Der Neuzugang wurde wegen Oberschenkelproblemen zuletzt geschont, nahm beim Blitzturnier in Eiterfeld aber immer wieder von Außen Einfluss. „Das tut gut, weil er einen extremen Fußballsachverstand mitbringt und zusätzlich ein hohes Standing genießt. Damit hilf er, das hat uns gefehlt“, lobt Weber, der ihm die gleiche Rolle auch auf dem Feld zuschreiben will.

Auch im Kreispokal Fulda wird heute (19 Uhr) gespielt: So wollen sich die Favoriten Thalau (in Niesig) und SG Rückers (bei Germania Fulda) für die zweite Runde qualifizieren. Im Kreispokal Schlüchtern empfängt KOL-Vize Kressenbach/Ulmbach den Gruppenligisten Oberzell/Züntersbach zu einem ersten Kracherspiel in der noch jungen Pokalrunde.

Die Spiele in der Übersicht:

Testspiel:
19 Uhr
SV Steinbach - Hünfelder SV (in Roßbach)

Kreispokal Fulda:
19 Uhr
KSV Niesig - FSV Thalau
Germania Fulda - SG Rückers

Kreispokal Schlüchtern:
19 Uhr
SG Kressenbach/Ulmbach - SG Oberzell/Züntersbach

Kommentieren