18.04.2019

Schweben legt Widerspruch ein

KOL Süd: "Können uns nicht alles gefallen lassen"

Klaus Stey und sein SV Schweben fühlen sich im Abstiegskampf der Kreisoberliga Süd krass benachteiligt. Foto: Ottmar Schleich

Das Phantomtor im Spiel der Kreisoberliga Süd zwischen dem SV Schweben und dem SV Mittelkalbach (1:3) vom vergangenen Sonntag wird ein sportjuristisches Nachspiel haben.

Wie SVS-Vorstand Klaus Stey betont, werde Schweben bei Klassenleiter Dietmar Pfeiffer (Schlüchtern) Widerspruch gegen die Spielwertung einlegen, nachdem der Frischborner Schiedsrichter Alexander Korell nach einem Kopfball von Mittelkalbachs Till Schäfer auf Tor zum 1:0 für die Kalbacher entschieden hatte, obwohl der Ball – unter anderem belegt durch einen Video-Mitschnitt von torgranate.de – nachweislich nicht die Torlinie überschritten hatte. Korell selbst hatte im Nachgang sogar seinen Fehler eingestanden und sich bei den im Spiel unterlegenen Schwebenern entschuldigt (Mehr dazu lesen Sie HIER.)

„Laut Regel 10 der Fußball-Regeln des Deutschen Fußball-Bundes heißt es, dass das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt wird, wenn der Schiedsrichter ein Tor anzeigt, bevor der Ball die Torlinie vollständig überquert hat“, schildert Stey die Grundlage für den Widerspruch. Die Schwebener würden ferner ihre Klage damit untermauern, dass der Referee vor der Pause dem Mittelkalbacher Till Schäfer nur Gelb statt Rot nach einer klaren Notbremse gezeigt und einen Elfmeter gegen den SVS trotz Schwalbe von Michael Kress vor dem 1:3 verhängt habe. „Generell ist es unglücklich, einen Lauterbacher Schiedsrichter zu dem Spiel zu schicken, wenn Teams aus dessen Beritt mit uns gegen den Abstieg spielen. Man kann sich auch nicht alles gefallen lassen“, betont Stey.

Autor: Christian Halling

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