25.02.2019

Schritt eins ist getan

Hessenliga: Radic hebt Hagemann und Drews hervor

Christian Bohl (rechts) kann zum Anfang der Woche im Training nicht mitwirken. Foto: Charlie Rolff

Den dritten Sieg in Folge konnte Hessenligist Buchonia Flieden am Wochenende bejubeln. Wie wichtig dieser war, zeigt sich beim Blick auf die Tabelle. Wie wichtig jedoch die kommenden beiden Partien gegen Neu-isenburg und Lohfelden sind, zeigt sich ebenfalls beim Blick auf die Tabelle.

Fliedens Trainer Zlatko Radic war nach dem 1:0-Erfolg gegen Türk Gücü Friedberg zufrieden. „Das war ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir haben gewonnen mit dem schönsten Ergebnis, das es gibt. Zum Schluss hatten wir etwas Spielglück“, weiß der Übungsleiter. Die vorherigen 90 Minuten waren jedoch nichts für Fußballliebhaber, doch damit hatte der 49-Jährige gerechnet: „Keiner wollte Fehler machen und ist einfach nach vorne gerannt. Der Platz zu dieser Jahreszeit war ebenfalls schwer zu bespielen, sodass viele unkontrollierte Pässe gespielt wurden. Spielerisch war das nicht toll, doch mit Kampf und Geduld konnten wir die drei Punkte einsammeln.“

Dementsprechend locker und mit Spaß kann seine Mannschaft in die anstehende Trainingswoche gehen, ehe mit Neu-Isenburg das nächste wichtige Spiel gegen einen direkten Konkurrenten ansteht. „Wir haben deshalb einen Haken an Friedberg gesetzt und richten unseren Fokus auf Samstag. Wir wollen den zweiten Sieg nachlegen“, macht Radic klar, der zum Wochenanfang allerdings auf Nico Hohmann, Christian Bohl und Marc Röhrig verzichten muss. Während Hohmann das Knie in den Rücken bekam, hat Röhrig einen Schlag aufs Knie bekommen und bei Bohl ist das Sprunggelenk angeschwollen. „Unser Physiotherapeut Christopher Bunk hat deshalb etwas mehr Arbeit“, sagt Radic.

Überrascht haben den Trainer am vergangenen Samstag zwei Auftritte: Zum einen Stürmer Lukas Hagemann, zum anderen Kapitän Andreas Drews. „Lukas hat das gemeinsam mit Fabian (Schaub, Anm. d. Red.) in der Spitze richtig toll gemacht und immer wieder die langen Bälle behauptet. Andreas dagegen sollte eigentlich nicht spielen, signalisierte mir aber am Donnerstag bereits, dass es eventuell geht und hat am Samstag eine Stunde vor Spielbeginn dann grünes Licht gegeben.“

Autor: Tobias Konrad

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