12.04.2018

"Wir würden in der Verbandsliga mit dem aktuellen Kader nicht absteigen"

Bleuel sieht Hosenfeld für die Zukunft bestens aufgestellt

Wolfgang Bleuel hat allen Grund im Moment zum Strahlen. Foto: privat

Mit der Vertragsverlängerung von Trainer Rodoljub Gajic hat die Spvgg. Hosenfeld einen weiteren Mosaikstein für eine erfolgreiche Zukunft gesetzt. Denn abgesehen von Roger Mouange Mouange und Noel Chieuteu Temgoua, die Osthessen eventuell studienbedingt verlassen wollen, sowie Steffen Göhringer, der mit dem Gedanken spielt, ab Sommer kürzerzutreten, stehen beim Gruppenligisten bereits sämtliche Spieler im Wort.

Gerade die Verlängerung von Gajic sei fast schon eine Selbstverständlichkeit gewesen. "Weil Rodi bei der Mannschaft unheimlich gut ankommt, sehr akribisch arbeitet und eine zuverlässige Person ist. Wir sind mittlerweile sogar privat befreundet und es macht einfach Spaß, ihm bei seiner täglichen Arbeit mit der Mannschaft zuzuschauen", schwärmt Hosenfelds Vorstandssprecher Wolfgang Bleuel über den Trainer, der Hosenfeld im vergangenen Sommer aus der Kreisober- in die Gruppenliga geführt hat und nun an der Tür zur Verbandsliga klopft.

Der Rückstand auf den Zweitplatzierten FSV Thalau beträgt derzeit sieben Punkte, allerdings hat der Aufsteiger noch zwei Partien in der Hinterhand. "Diese Spiele musst du erstmal gewinnen, zumal uns aufgrund der Nachholpartien einige Doppelspieltage und englische Wochen bevorstehen. Sollten wir die nächsten vier Partien gewinnen, dann können wir über den zweiten Platz nachdenken", sagt Bleuel. Keinen Hehl macht der Vorstandssprecher daraus, dass der Verein den Aufstieg in die Verbandsliga gerne mitnehmen würde.

"Wir müssten es machen und könnten den Spielern das auch gar nicht verwehren. Außerdem glaube ich - und das soll nicht überheblich klingen - dass wir mit dem aktuellen Kader in der Verbandsliga nicht absteigen würden. Man sieht am Beispiel Johannesberg, was möglich ist, wenn die Mannschaft aufsteigt und dann gezielt verstärkt wird", so Bleuel, der allerdings gerade in der Defensive noch Handlungsbedarf sieht. "Da werden wir für den Sommer Augen und Ohren offen halten", betont Bleuel, der sich mittelfristig auf jeden Fall in der Spitze der Gruppenliga etablieren möchte.

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