20.08.2017

Wartenberg/Salzschlirf weiter ungeschlagen

A-Liga Fulda-Lauterbach: Zwei Handelfmeter

Foto: Florian Volk

Zwei Handelfmeter und insgesamt wenig Chancen im Spielverlauf - so hatte sich A-Ligist FSG Wartenberg/Salzschlirf das Spiel am eigenen Sportfest-Sonntag gegen die angereiste SG Kleinlüder/Hainzell nicht vorgestellt. Trotzdem erkämpfte sich die gastgebende FSG am Ende ein nicht unverdientes 2:1 (1:0).

Dass die Gastgeber die Siegesserie auch im dritten Spiel nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga Mitte fortsetzen wollten, zeigten die Wartenberger schon zu Beginn des Spiels. Immer wieder gefährlich war der Antritt von Wartenbergs Jonas Treidler über die rechte Seite. Es fehlte jedoch die entscheidende Hereingabe zu einem Mitspieler in die Mitte, sodass es nie wirklich brenzlig wurde im Sechzehner der SG Kleinlüder/Hainzell.

In der 20. Spielminute war es ein Abschluss aus der Distanz von Matthias Stroka, der den Torwart der Gäste, Jonas Jaeger, zum ersten Mal an diesem Sonntag wirklich in Bedrängnis brachte. Doch je länger die erste Hälfte dauerte, desto besser fanden die Gastgeber in die Partie. In der 42. Spielminute zollte die SG Kleinlüder/Hainzell dieser gegnerischen Überlegenheit Tribut - eine schöne Passstafette landete am Fünfmeter-Raum bei Matthias Stroka, dieser legte mit all seiner Übersicht quer auf Dennis Kowalski, der dem geschlagenen Schlussmann Kleinlüders den Ball nur noch ins Netz legen musste.

Die zweite Hälfte bot dagegen schon mehr Spektakel als die erste - wenn auch nicht in fußballerischer Hinsicht. Das Spiel wurde zunehmend körperlicher und beide Mannschaften teilten mehrere verbale Nettigkeiten aus. Kurios wurde es in der Schlussphase der Partie: Nach einer eindeutigen Ballmitnahme mit der Hand von Wartenbergs Viktor Martens im eigenen Strafraum zeigte Schiedsrichter Bernd Wess (Flieden) zurecht auf den Elfmeterpunkt. Steffen Riedel trat an und traf zehn Minuten vor Schluss zum Ausgleich.

Wartenberg zeigte sich nur kurz paralysiert vom Ausgleich und sollte nur kurze Zeit später ebenfalls einen Gefallen von den Gästen getan bekommen. Kleinlüders Michael Becker sprang bei einem Freistoß Wartenbergs ungeschickt zum Kopfball hoch und wehrte den Ball in Handballtorwart-Manier innerhalb des eigenen Strafraums ab. Auch hier bedarf es keines Videobeweises, um die Eindeutigkeit der Situation festzustellen. Eben noch in derselben Situation als Pechvogel, trat Viktor Martens nun an den Punkt und bügelte seinen Fehler wieder mit dem Treffer zum 2:1-Sieg aus. / fv

FSG Wartenberg/Salzschlirf: Post; Schaendlinger (57. Kolb), Barth, Loch, N. Moeller, Stroka, Kowalski, Martens, M. Moeller (45. Petruschke), P. Moeller, Treidler.
SV Kleinlüder/Hainzell: Jaeger; Bonaus, Becker, Dietz, Garden, Riedel, Waldmann (73. Heil), Blumenthal, Yildiz, Voland (31. Gutberlet), Tschubak.
Schiedsrichter: Bernd Wess (Flieden).
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Dennis Kowalski (42.), 1:1 Steffen Riedel (80., Handelfmeter), 2:1 Viktor Martens (83., Handelfmeter)

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