12.10.2017

Unglücklicher Termin, unglückliches Geläuf

B-Junioren-Kreispokalfinale

JFV-Trainer Dominic Becker schaut skeptisch auf das Spiel und seine Rahmenbedingungen voraus.

Das hätten sich alle Beteiligten anders vorgestellt: Heute Abend (18.30 Uhr) und damit mitten in den Herbstferien steigt am Petersberger Kunstrasen das Kreispokal-Finale der B-Junioren zwischen Gruppenligist JFV Fulda 2015 und der JSG Künzell.

„Natürlich wäre ein Termin in einer anderen Jahreszeit auf einem anderen Platz glücklicher gewesen“, sagt Pokalspielleiter Ingo Jökel. Dem Ex-Trainer der SG Rommerz sind allerdings die Hände gebunden: „Der Hessenpokal steht in den Startlöchern, da besteht Zeitdruck und letztlich ist der Termin vorgeben. Vielleicht finden wir im kommenden Jahr aber eine bessere Lösung.“ Problem: Der Hessenpokal im Juniorenbereich wurde revolutioniert: Alle Kreispokalsieger qualifizieren sich hierfür, genau wie die Hessen- und Verbandsligisten. Der vormals zwischengeschalte Regionalpokal ist nicht mehr existent. Und so musste der Termin in die Herbstferien fallen. Zweites Ärgernis: Der kleine Kunstrasen in Petersberg scheint zudem dem Event nicht gerecht zu werden, jedoch muss auch Jökel hier intervenieren und stellt klar, „dass zu dieser Jahreszeit kaum jemand seinen Rasenplatz hergeben würde, zumal ja schon die Seniorenspiele in Reihe ausfallen“.

Fuldas Trainer Dominic Becker ist in seiner Meinung ganz nahe bei Jökel, macht dem Spielleiter nach intensivem Austausch auch keinerlei Vorwürfe und kann sich zumindest auf ein Heimspiel freuen, schließlich ist Becker gebürtiger Petersberger. Ihm fallen heute ob der Ferien allerdings gleich fünf Spieler weg, dennoch ist das Ziel klar: „Als Gruppenliga-Zweiter bist du gegen Künzell natürlich Favorit. Allerdings ist das auch kein normaler Kreisligist, hätte auch in der Gruppenliga auch eine gute Rolle spielen können und der kleine Platz wird eher Künzell entgegenkommen.“ Zumindest für Spannung sollte also gesorgt sein, auch wenn die Rahmenbedingungen glücklicher hätten sein können.

Autor: Johannes Götze

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