03.10.2017

Trotz Kantersieg keine übertriebene Freude

Verbandsliga: Neuhof gewinnt 5:1 in Mengsberg

Alexander Bär (links) und Spielertrainer Radek Görner gewannen deutlich.

Ein 5:1 (2:0)-Sieg des SV Neuhof, der trotz der Höhe keine große Euphorie aufkommen ließ. Dafür war die Leistungen der Hausherren aus Mengsberg doch zu schwach.

„Die drei Punkte tun uns natürlich gut, dennoch ist es eine verhaltene Freude. Normalerweise hast du in dieser Liga jede Woche ein schweres Spiel. Diesmal waren wir aber von Anfang bis Ende die bessere Mannschaft, das war vielleicht schon ein Klassenunterschied“, resümierte Neuhofs Sportlicher Leiter Alexander Bär.

Aufsteiger Mengsberg war am Tag der deutschen Einheit einerseits personell einfach zu schwach aufgestellt, dazu hatte der TSV wohl schon deutlich bessere Tage erwischt. Neuhofs Sieg war am Ende mehr als verdient und hätte sogar noch deutlich höher ausfallen können. Schon vor dem Führungstreffer von Radek Görner nach 34 Minuten hatte die Truppe aus der Kaligemeinde einige gute Gelegenheiten. Mengsbergs Keeper Tobias Bechtel hielt aber, obwohl er angeschlagen war, teils sensationell und quälte sich bis zur 80. Minute, ehe er sich, als alles schon entschieden war, doch noch auswechseln ließ.

Kurz spannend wurde es noch einmal nach dem 1:2-Anschlusstreffer, als SVN-Keeper Ahmed Hadzic nicht gut aussah. Erst durch den dritten Neuhofer Treffer nach einer guten Stunde kehrte Ruhe ein. „Die Mannschaft hat die Vorgabe gut umgesetzt, sich nach Ballverlusten zurückzuziehen und den Gegner kommen zu lassen. Damit kam Mengsberg nicht zurecht“, lobte Bär.

Die Statistik:

TSV Mengsberg: Bechtel (80. Spannknebel); Wesner, Hesse, Krähling, Dingel, Fydrych, Schuchardt (58. Hett), Berneburg, Fischer, Reitz, Yousef (38. Quehl).
SV Neuhof: Hadzic; Manns, Antoniev, Stachelski (73. Vranjes), Zarevski, Gomez, Duvnjak, Gorgiev, Perez, Curic (79. Schmitt), Görner (83. Ristevski).

Schiedsrichter: Leon Kanwischer (Ehlen). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Radek Görner (34.), 0:2 Marko Curic (44.), 1:2 Marcel Reitz (49.), 1:3 Nikolcho Gorgiev (62.), 1:4 Bartosz Stachelski (73.), 1:5 Mateo Duvnjak (87.).

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