30.12.2017

Torhüter der Region - Tim Seitz (Haimbacher SV)

Torwarttore und Gegentore gegen Profiteams

Tim Seitz hat unseren Steckbrief ausgefüllt.

Auch in diesem Jahr nutzen wir die Winterpause, um unseren Lesern Spieler aus der Region vorzustellen. Diesmal sind aber keine Kapitäne oder Spielführerinnen an der Reihe, sondern Torhüter. Wir stellen euch ab sofort jeden Tag die Keeper vor, die von Hessenliga bis KOL in ihrem Team bislang am häufigsten in dieser Saison zum Einsatz gekommen sind. Heute ist Tim Seitz vom Süd-Kreisoberligisten Haimbacher SV an der Reihe.

Name: Tim Seitz

Spitzname(n) in der Mannschaft:

Geburtsdatum: 11.06.1997

Im Verein seit: Sommer 2017

Bisherige Vereine: FC Britannia Eichenzell, SC Borussia Fulda

Familienstand: ledig

Mein Lieblingsverein: FC Bayern München

Das verrückteste Spiel meiner Karriere war: Das Spiel in der Saison 2016/17 Rothemann gegen Borussia Fulda II, uns war schon bekannt, dass wir absteigen und das Team sich auflösen wird, trotzdem haben wir nicht aufgegeben und das Spiel 3:2 gewonnen. Ich habe aus Personalnot im Sturm gespielt und zwei Tore geschossen.

Mein bester Feind am Fußballplatz: Connor Hanlon, da ich immer weiß, was er mit dem Ball vorhat und trotzdem immer wieder Tore oder Tunnler kassiere.

Das wollte ich meinem ehemaligen Mitspieler Tim Stenger schon immer mal sagen: Auch wenn die letzte Saison schlecht verlaufen ist, müssen wir beide auf jeden Fall noch eine Abschlussfahrt machen.

Die schönsten Grätschen bekommt in unserer Mannschaft Jannis Pieschner hin, weil er sich im Training voll darauf konzentriert und das Kopfballspiel gar nicht erst verbessert, hat er das perfekte Timing

Ich bin im Tor, weil die Ausdauer für 90 Minuten Sturm nicht reicht und es das beste Gefühl ist, durch die Luft zu fliegen.

Das Gegentor ist bei mir hängengeblieben: Von dem Gegentor gegen die Würzburger Kickers in einem Testspiel mit Borussia Fulda erzähle ich gerne, ich wurde in der 75. Minute eingewechselt und wir bekamen kurz vor Schluss einen Elfmeter gegen uns. Auch wenn ich den Elfmeter nicht parieren konnte, war es trotzdem eine großartige Erfahrung.

Dieses Tor hätte ich verhindern können: Theoretisch kann man als Torhüter jedes Tor verhindern, aber das letzte Gegentor gegen Oberzell aus spitzem Winkel durch die Beine war auf jeden Fall haltbar.

Auf den Trainingsplatz kommt regelmäßig David Engel als Letzter – und hat dann folgende Ausrede parat: Er musste länger arbeiten, aber ich glaube es liegt eher daran, dass man im Alter einfach länger braucht sich umzuziehen.

Das wollte ich meinem ehemaligen Trainer Christoper Krause schon immer mal sagen: Danke, dass du mir dein Vertrauen im Sturm gegeben hast. Ich habe dich hoffentlich nicht enttäuscht.

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ein Wolf, denn ein Wolf kann ein Einzelkämpfer sein wie ein Torhüter, ist aber in seinem Rudel leistungsfähiger.

Torhüter sind verrückt, weil sie ohne nachzudenken in jeden Ball reinspringen ohne Verluste und in jedem Einsatz volles Risiko gehen.

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