25.01.2018

Storchs Comeback rückt näher

Anfang April will der 26-Jährige wieder auf dem Platz stehen

Florian Storch (rechts) befindet sich gerade im Aufbautraining. Foto: Charlie Rolff

Wenn Gruppenligist FSV Thalau am 29. Januar in die Vorbereitung auf die Restrunde einsteigt, wird auch Spielmacher Florian Storch wieder mit dem Team auf dem Platz stehen. Nach seinem Kreuzbandriss in der Sommervorbereitung hofft der 26-Jährige noch in der laufenden Runde auf sein Comeback.

Im Juli hatte sich Storch bei einem Testspiel gegen den RSV Margretenhaun am linken Knie verletzt. Während in einer ersten Operation eigentlich nur Innen- und Außenmeniskus, ein Knorpelschaden ersten Grades sowie ein Schleimbeutel behandelt werden sollten, zeigte sich dabei auch ein Riss des vorderen Kreuzbandes. Im Herbst hatte sich Storch daher noch einer zweiten Operation unterzogen.

Vier Monate später berichtet der Spielgestalter des FSV von einem überraschend positiven Heilungsverlauf: „Es war schon ungewöhnlich, dass mein Knie nach der Kreuzbandoperation nicht dick geworden ist. Inzwischen bin ich vier-, fünfmal pro Woche nach der Arbeit beim Physiotherapeuten, kann schon wieder joggen und habe keine Schmerzen. Mein Physiotherapeut Marc Schramm macht da einen richtig guten Job“, erzählt Storch, der aus diesem Grund bereits in der Vorbereitung wieder zur Mannschaft stoßen möchte: „Bis ich wieder Kontaktsport machen darf, also richtig trainieren kann, muss ich noch zwei Monate warten. Aber bei den Laufeinheiten möchte ich schon wieder dabei sein.“

Anfang April hofft der 26-Jährige wieder auf dem Feld stehen zu können. „Erst dann, wenn man wirklich mal so eine Verletzung hat, merkt man, wie sehr einem doch der Fußball fehlt. Es war für mich total ungewohnt, auf das zu verzichten, was ich vorher mein Leben lang gemacht habe. Jeder, der gesund ist, sollte das auch wirklich zu schätzen wissen“, verdeutlicht der Thalauer, der seinem Comeback sehnsüchtig entgegenfiebert.

Auch Storchs Team hofft auf eine baldige Rückkehr auf den Platz, denn im Titelkampf der Gruppenliga ist in der Winterpause mit Patrick Broschke der beste Angreifer der Thalauer zum Hessenligisten TSV Lehnerz abgewandert (Freigabe steht noch aus). „Ich kann ihn verstehen. Wenn so ein Angebot kommt, dann ist das auch schwer abzulehnen“, so Storch, der seiner Mannschaft dennoch einiges zutraut: „Wir werden trotzdem noch eine gute Saison spielen. Leuten wie Timo Müglich, der in der Hinrunde etwas Pech hatte, traue ich einiges zu. Was Platz eins angeht, glaube ich, dass der schon an Eichenzell vergeben ist. Das ist schon eine halbe Verbandsliga-Mannschaft.“

Aber auch mit Platz zwei könnte sich der Spielmacher durchaus anfreunden. Die Aufstiegsspiele im vergangenen Sommer haben Lust auf mehr gemacht: „Mein Ziel ist es, Ende der Saison noch die ersten Einsätze zu bekommen, und dann wäre es ein Traum, wenn wir wieder um den Aufstieg spielen würden – und ich diesmal topfit wäre“, betont der Thalauer, der krankheitsbedingt während der Aufstiegsrunde nicht bei 100 Prozent war.

Autor: Viktoria Goldbach

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