21.08.2017

Regelverstoß? Hattenhof winkt Spielwiederholung

A-Liga Fulda: Falsche Spielfortsetzung sorgt für Aufregung

Zeljko Radic verstand die Welt nicht mehr. Foto: Charlie Rolff

Was war gestern nur im Waidesgrund los? Laut übereinstimmender Berichte hat der Schiedsrichter beim A-Liga-Spiel des RSV Petersberg II gegen Hattenhof (2:0) einen folgenschweren und vielleicht spielentscheidenden Fehler begangen. Sogar so gravierend, dass dieser zu einer Spielwiederholung führen könnte.

Was war passiert: Die achte Minute lief, da spielte Hattenhofs Keeper Kai Kühne einen Abstoß in Richtung seines Spielertrainers Zeljko Radic, der den Ball annahm. Der Schiedsrichter erkannte, dass Radic den Ball im Strafraum angenommen hatte und pfiff. So weit, so richtig. Doch mit der Spielfortsetzung tat sich der Unparteiische keinen Gefallen, gab anstatt einer Wiederholung des Abstoßes indirekten Freistoß für Petersberg. Und der führte auch noch zum 1:0 für die Verbandsliga-Reserve – Sturmkante Patrick Müller hatte goldrichtig gestanden.

Sowohl Müller („Wir haben uns ein wenig gewundert“) als auch Radic bestätigen diese Version. Radic beschreibt auch noch das Danach detailliert: „Der Schiedsrichter stand an der Mittellinie, hat den indirekten Freistoß gegeben, da fragte ich ihn, ob das nicht Wiederholung geben müsse und er antwortet mir, dass er das erst googeln müsse.“ Dennoch entschied sich der Unparteiische für den indirekten Freistoß – und das ist keine Tatsachenenetscheidung, sondern ein klarer Regelverstoß, der wohl eine Spielwiederholung zur Folge haben wird, sofern Hattenhof Einspruch gegen den Spielwertung einlegt. Und das, so Radic, werde man wohl auch machen.

Autor: Johannes Götze

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema