11.04.2017

Herzog-Brüder kehren zur kriselnden SG Hattenhof zurück

A-Liga Fulda: Statt in die Top fünf geht der Blick nun in den Keller

Lucas Herzog kommt aus Kerzell.

Die SG Hattenhof befindet sich in der A-Liga Fulda in einer Abwärtsspirale: Das jüngste 1:4 bei der SG Edelzell war das fünfte sieglose Spiel in Folge: 2017 gab es für das Team vom Rippberg gerade einmal einen Zähler. Immerhin darf sich Vorstand Thorsten Malkmus über die Rückkehr von zwei Eigengewächsen im Sommer freuen.

Im Winter hatte Coach Ali Corumlu noch einen Platz unter den ersten fünf als Ziel ausgegeben, nun ist alles anders gekommen: Hattenhof muss um den Ligaerhalt bangen. „Dabei spielen wir gar nicht so schlecht“, hadert der Vorsitzende Thorsten Malkmus, der selbst noch häufig die Schuhe schnürt.

So habe man bei Spitzenteam Edelzell eine starke erste Hälfte gespielt, „wir hatten beim Stand von 1:1 so viele Chancen, um das Spiel schon für uns zu entscheiden. Doch die Dinger gehen derzeit einfach nicht rein. Selbst die Edelzeller haben gemeint, dass wir zur Pause 3:1 führen müssen“, ärgert sich Malkmus über eine schlechte Chancenverwertung sowie über eine Tiefschlafphase rund um die 60. Minute. „Da sind wir nicht richtig da gewesen und Edelzell entscheidet das Spiel mit dreiToren in acht Minuten.“ Auf drei Akteure habe Hattenhof am Sonntag verzichten müssen. „Das Trio wollte zum Ende der Skisaison noch einmal auf die Piste. Trotzdem hatten wir 13 Mann dabei, die den Anspruch haben, A-Liga zu spielen.“

Planungssicherheit erhofft sich Malkmus spätestens nach den nächsten drei Spielen. „Die Teams aus dem Keller sind auf dem Vormarsch. Umso wichtiger ist, dass wir gegen Maberzell/Gläserzell kommenden Woche und Buchonia Fulda in der übernächsten Woche sechs Punkte einfahren“, so der 38-Jährige, der derzeit viele Gespräche führt. Zum einen mit Trainer Ali Corumlu, „der“, so Malkmus, „beruflich im Autohaus ganz schön eingespannt ist und noch nicht weiß, wie er nächste Saison weiterverfahren möchte.“ Zum anderen laufen schon einige Gespräche mit Neuzugängen. „Einige wollten allerdings 400, 500 Euro haben, das können wir nicht aufbringen“, verrät Malkmus. Immerhin: Die aus Hattenhof stammenden Brüder Philipp (23) und Lucas Herzog (19) von der SG Kerzell werden sich im Sommer wieder ihrem Heimatverein anschließen. „Beide sind Offensivspieler und helfen uns weiter“, so Malkmus. hall

Autor: Christian Halling

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