01.10.2017

Genickschlag in der fünften Minute der Nachspielzeit

A-Junioren-Hessenliga: JFV unterliegt trotz toller Leistung

Lukas Gemming (blaues Trikot) erzielte das zwischenzeitliche 1:1. Foto: Charlie Rolff

Die A-Junioren des JFV Viktoria Fulda sind haarscharf an einer faustdicken Überraschung vorbeigeschrammt. Im Hessenligaheimspiel gegen Darmstadt 98 unterlag das Team von Trainer Torsten Weber knapp mit 1:2 (0:1).

Die Favoritenrollen in dieser Begegnungen waren vom Papier her klar verteilt. Doch der JFV Viktoria Fulda lieferte einen packenden Fight und verlangte dem SV Darmstadt 98, der zu den Meisterschaftsfavoriten zählt alles ab. “Unser Plan war es, die Anfangsminuten ohne Gegentor zu überstehen. Leider wurde dieses Vorhaben in Folge eines Eckballs über den Haufen geworfen. Was meine Mannschaft dann allerdings an Einsatz und Leidenschaft in diese Partie gesteckt hat, war sensationell”, befindet Fuldas Coach, Torsten Weber, dessen Team die brandgefährliche Offensivereihe der Lillien in Zaum hielt. Grund hierfür war die hervorragende Abwehrleistung im Zentrum, welches Viktoria Fulda extrem verdichtete.

“Durch unsere Kompaktheit hatte Darmstadt zwar eine optische Überlegenheit, gefährliche Torschüsse resultierten daraus jedoch nicht”, analysiert Weber, der seinem Team in der Kabine Mut zusprach und betonte, dass am heutigen Tag eine Sensation möglich sei. Spätestens nach einem scharf getretenen Freistoß von Franz Ruppel, den Lukas Gemming unhaltbar zum 1:1-Ausgleich ins Tor spitzelte, nahm die Überraschung Konturen an. “Wir waren einer Sensation sehr nahe, weil wir auch nach dem Ausgleich weiterhin diszipliniert verteidigt haben. Der Genickschlag folgte dann leider in der fünften Minute der Nachspielzeit”, verweist Torsten Weber auf ein Abstaubertor zum 2:1-Erfolg des SV Darmstadt 98. / tof

JFV Viktoria Fulda: Ihrig; Kemmerzell, Assmann, Gemming, Ruppel, Vinojcic, Drüschler, Ströder, Dinkel, Hansel, Noori - Weisbaecker, Fischer, Neubauer, Hanslik, Piechutta, Bockmühl, Müller.
Tore: 0:1 (15.), 1:1 Lukas Gemming (59.), 1:2 (90+5.).

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