05.11.2017

Auch gegen Alzenau reicht's nicht – Fotos

A-Junioren-Hessenliga

Foto: Kevin Kremer

Für die A-Junioren des JFV Viktoria Fulda wird die Lage im Abstiegskampf der Hessenliga immer prekärer: Auch das so wichtige Heimspiel gegen Mitkonkurrent Bayern Alzenau wurde mit 2:3 (1:0) verloren. Statt auf drei Punkte heranzukommen, wurde die Viktoria in der Tabelle weiter abgehängt.

Die Partie reihte sich nahtlos ein in die zahlreichen glücklosen Auftritte der vergangenen Wochen und Monate. Nie und nimmer hätte die Mannschaft von Torsten Weber dieses Spiel verlieren müssen und tat es letztlich doch, weil sie sich wieder mal selbst im Weg stand.

Der Start ins Spiel war außerordentlich gut: Samuel Neubauer, der frei durchgebrochen überhastet über das Tor schoss (12.), hatte die erste Möglichkeit; Moritz Fischer schob kurz danach gleich die nächste Chance hinterher, doch Alzenaus Torwart war hier auf dem Posten (15.).

So war auf tiefen Platz und bei Dauerregen das 1:0 nach einer knappen halben Stunde auch absolut verdient. Sven Kemmerzell spielte den Steckpass auf Lukas Gemming, dessen Hereingabe Hamed Noori vollendete. Doch just jeder Führungstreffer, der eigentlich hätte Sicherheit bringen müssen, kippte das Spiel. Ab diesem Moment kam Alzenau mehr und mehr auf und hatte vor dem Wechsel beim Pfostenschuss durch Busch noch Pech (36.). Nach Wiederbeginn genügte dann zunächst ein simpler Doppelpass am Strafraum, um die Fuldaer Abwehr beim Ausgleich auszuhebeln. Kaum vom Schreck erholt lag die Viktoria dann zehn Minuten später auch schon hinten.

Nachdem im Anschluss die beiden Möglichkeiten durch Drüschlers Heber und den zu überraschten Markus Schlotzhauer liegen blieben, kam Viktoria Fulda doch noch zum Ausgleich. Das 2:2 hatte sich nicht gerade angedeutet, doch war ob der kämpferische Einstellung verdient. Was folgte war bitter: Coach Torsten Weber wechselte noch vor Wiederanpfiff aus und sorgte so auf der rechten Abwehrseite für böse Unruhe, allerdings ging es bei dem angeschlagenen Sven Kemmerzell schlichtweg nicht weiter. Eher sich der gerade gekommene Claudius Müller orientiert hatte, schlug Alzenau nur 50 Sekunden nach dem 2:2 über die neu besetzte Seite entscheidend zu. So hatte Fulda ein Spiel verloren, das auch andersherum hätte enden können. / kr

Viktoria Fulda: Weisbäcker; Kemmerzell (77. Müller), Gemming, Assmann, Ströder, Ruppel, Vinojcic, Fischer, Dinkel, Neubauer (62. Schlotzhauer), Noori (54. Drüschler).
Bayern Alzenau: Englert; Seipel (79. Völker), Schäfer, Siegmund, Günther, Bergmann, Rehm (57. Olbrich), Cetin, Uyaer (64. Hadzic), Busch, Peukert.

Schiedsrichter: Felix Ebert (Kirtorf).
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Hamed Noori (27.), 1:1 Robin Peukert (53.), 1:2 Adem Uyaer (63.), 2:2 Moritz Fischer (76.), 2:3 Anes Hadzic (77.).

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