16.04.2018

C-Jugend der JSG Künzell trotzt Rückschlägen

Junioren-Gruppenligen: Hünfelds U19 wittert Morgenluft

West Rings Keeper Johannes Kreis fischt den Ball vor Nüsttals Roman Birkenbach. Foto: Charlie Rolff

Nach den unzähligen wetterbedingten Ausfällen im März und dem Ende der Osterferien nehmen die Junioren-Gruppenligen nun endlich wieder Fahrt auf.

Bei den A-Junioren sieht der JFV Hünfelder Land im Kampf um den Ligaerhalt nach sieben Punkten aus den jüngsten drei Spielen so langsam wieder Land. Gegen Giebelrain musste der Coach der Haunestädter, Alexander Gräber, Nerven lassen, gingen die Gäste aus der Vorderrhön doch erst zehn Minuten vor Schluss in Führung, ehe der JFV das Resultat doch noch zu seinen Gunsten drehen konnte. Nach Foul an Max Schafranek gab es in der Schlussminute Strafstoß für die Hünfelder, Matvin Rützel blieb ganz cool vom Punkt.

Eine kleine Überraschung gab es in der B-Junioren-Gruppenliga, in der die JSG West Ring dem bis dahin noch ungeschlagenen Zweiten Nüsttal/Dammersbach/Hofbieber die erste Niederlage der Saison zufügte. Früh gingen die Hausherren in Sickels durch Nils Hartung in Führung, wobei die Nüsttaler monierten, dass das Tor aus stark abseitsverdächtiger Position gefallen sei. Die Gäste berappelten sich zwar, wussten spielerische Vorteile auf ihrer Seite, haderten jedoch oft mit dem Schiedsrichter und ließen die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen. „Ein Eigentor nach einem Standard in der Schlussviertelstunde war dann letztlich der siegbringende Treffer für West Ring“, so Nüsttals Coach Andreas Kapelle, der von einer insgesamt unnötigen Niederlage sprach.

Erfreuter kommt der Trainer der C-Junioren der JSG Künzell daher, die nach der Derbypleite bei Florenberg unter der Woche beim Vorletzten JFV Bad Soden-Salmünster II eine gute Reaktion gezeigt haben. „Zu Beginn des Spiels hat uns das 2:3 gegen Florenberg noch in den Kleidern gesteckt und wir lagen dann auch zurecht 0:1 hinten. Überragend einfach, wie wir dann noch das Spiel drehen“, frohlockt Trainer Kevin Schüler. Umso mehr, weil seine Mannschaft weite Teile der zweiten Hälfte in Unterzahl verbringen musste: „Der Schiedsrichter hat Hüseyin Disli Gelb-Rot gegeben, obwohl es in der C-Jugend nur Zeitstrafen gibt. Ich hoffe, er wird jetzt nicht gesperrt“, so Schüler, der den Hut vor seinem Gegenüber Marco Stein zieht, „der trotz der Sodener Niederlage bekräftigt hat, dass es ein Fehler vom Schiri war. Das war superfair.“ Von dem Saisonziel, einem Platz unter den ersten fünf, sei man nun nicht mehr weit entfernt.

Autor: Christian Halling

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