22.08.2017

Amtlich: Hattenhof hat Einspruch eingelegt

A-Liga Fulda: Regelverstoß im Spiel gegen Petersberg II

Simon Möller (links) und die SG Hattenhof könnten noch einmal gegen Petersberg II antreten. Foto: Charlie Rolff

Die Begegnung zwischen Petersberg II und Hattenhof könnte ein Nachspiel haben. Nachdem der Schiedsrichter der Partie fälschlicherweise auf indirekten Freistoß entschieden hat, nachdem Spielertrainer Zeljko Radic einen Abstoß im Strafraum angenommen hat, hat die SG Hattenhof nun Protest gegen die Wertung eingelegt.

Die Stellungnahme der SG Hattenhof im Wortlaut:

"Wie bereits in den verschiedenen Medien berichtet wurde, kam es am Sonntag beim Gastspiel unserer ersten Mannschaft bei der zweiten Mannschaft des RSV Petersberg zu einer folgenschweren Entscheidung des Schiedsrichters, die maßgeblichen Einfluss auf das Spielgeschehen hatte.

In der 8. Minute spielte Torwart Kai Kühne einen Abstoß auf unseren Spielertrainer Zeljko Radic, der nach Ansicht des Schiedsrichters innerhalb des Strafraums stand. Korrekterweise unterbrach der Unparteiische das Spiel, entschied aber zur Verwunderung aller Anwesenden auf indirekten Freistoß für Petersberg. Im direkten Anschluss an diesen Freistoß (der Ball landetet vor den Füßen eines Petersbergers) fiel das 1:0 für den RSV.

Nach Regel 16 (Abstoß) wäre die korrekte Spielfortsetzung eine Wiederholung des Abstoßes gewesen. Somit stellt die Entscheidung des Schiedsrichters einen klaren Regelverstoß dar, der durch die unmittelbare Torerzielung entscheidenden Einfluss auf den Ausgang des Spiels hatte.

Wir haben im Vorstand und Spielausschuss die Situation lange analysiert und darüber beraten, ob ein Einspruch für uns in Frage kommt. Sicherlich gab es gute Gründe für und gegen ein solches Vorgehen. Vor allem, weil letztendlich eine mögliche Wiederholung des Spiels auch den RSV Petersberg betreffen würde. Außerdem waren noch etwas mehr als 80 Minuten Zeit, den Fehler wieder auszubügeln und trotzdem etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Wir haben uns die Entscheidung somit alles andere als leicht gemacht, sind aber zu dem Entschluss gekommen, dass wir durch die Fehlentscheidung klar benachteiligt wurden und diese maßgeblichen Einfluss auf den Ausgang des Spiels hatte. In diversen Fernsehformaten würde man es wohl so ausdrücken: "Die Fehlentscheidung des Schiedsrichters veränderte die Statik des Spiels zum Nachteil der SG Hattenhof."

Nicht zuletzt wäre es unter diesen Umständen Trainer, Mannschaft, Betreuern und auch Anhängern schwer vermittelbar gewesen, wenn wir nichts unternommen hätten.

Deswegen haben wir am heutigen Dienstag fristgerecht beim Klassenleiter Herrn Hasenauer Widerspruch nach §25 Absatz 1a der Rechts- und Verfahrensordnung des HFV gegen die Wertung des Spiels eingelegt."

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