21.03.2018

So viele steigen auf und ab

Übersicht nach dem Status Quo bis zur KOL

Noch ist die Restrunde gar nicht so richtig gestartet und doch drehen sich nun bereits vermehrt die Gedanken über die Zahl, wie viele Teams aus welcher Liga absteigen werden. Wir geben einen Einblick, wie sich die kommenden Monate gestalten könnten.

Regionalliga Südwest:

Aus der Regionalliga steigen mindestens drei und maximal sechs ab. Bei allen Varianten ist davon auszugehen, dass kein Südwest-Team aus der 3. Liga absteigt – was auch sehr wahrscheinlich ist, weshalb die Möglichkeit von sechs Absteigern ausscheiden würde. Gefährdete hessische Mannschaften sind Hessen Kassel, Eintracht Stadtallendorf und der FSV Frankfurt, wobei der KSV stark gefährdet ist, Frankfurt und Stadtallendorf sich hingegen im Mittelfeld bewegen.

Drei Absteiger: Sollten die beiden Erstplatzierten (Saarbrücken, Kickers Offenbach) den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.
Vier Absteiger: Sollte einer der beiden Erstplatzierten den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.
Fünf Absteiger: Sollt keiner der beiden Erstplatzierten den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.

Wichtig zu wissen: Drei Teams (Meister aus Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz/Saar) steigen direkt in die Regionalliga auf, die drei Vize spielen den vierten Aufsteiger aus. Die Regionalliga wird zur kommenden Saison wieder von 19 auf 18 Teams reduziert.

Hessenliga:

Der Meister steigt in die Regionalliga Südwest auf, der Vize spielt mit den Vizemeistern aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz/Saar den vierten Aufsteiger aus. In Sachen Absteigern ist entscheidend, wie viele hessische Teams aus der Regionalliga Südwest in die Hessenliga müssen. Da aktuell Hessen Kassel kommen würde, würden aus der Hessenliga vier Teams absteigen müssen; maximal drohen fünf, minimal drei Absteiger.

Drei Absteiger: Falls kein Südwest-Regionalligist in die Hessenliga absteigt.
Vier Absteiger: Falls ein Südwest-Regionalligist in die Hessenliga absteigt.
Fünf Absteiger: Falls zwei oder mehr Südwest-Regionalligisten in die Hessenliga absteigen.

Wichtig zu wissen: Wie ein Damoklesschwert hängt weiterhin der 15. Mai über der Liga. Bekundet vorher ein Hessenligist offiziell, dass er nächste Saison nicht mehr in der Hessenliga starten will, reduziert sich die Zahl der Absteiger um eins.

Verbandsliga Nord:

Der Meister steigt in die Hessenliga auf, der Vize spielt mit den Vizemeistern aus Süd und Mitte den vierten Aufsteiger aus. In Sachen Absteigern ist entscheidend, wie viele ost- und nordhessische Teams (Lehnerz, Baunatal, Flieden, Fulda, Lohfelden, Vellmar und Steinbach) aus der Hessenliga in die Verbandsliga Nord müssen. Da aktuell Vellmar und Steinbach kommen würden, würden aus der Hessenliga fünf Teams absteigen müssen; maximal drohen fünf, minimal drei Absteiger.

Drei Absteiger: Falls kein Kassler oder Fuldaer Hessenligist in die Verbandsliga Nord absteigt.
Vier Absteiger: Falls ein Kassler oder Fuldaer Hessenligist in die Verbandsliga Nord absteigt.
Fünf Absteiger: Falls zwei Kassler oder Fuldaer Hessenligisten in die Verbandsliga Nord absteigen.

Wichtig zu wissen: Entscheidet ein Hessenligist nach dem 15. Mai, dass er nicht mehr in der Hessenliga starten will, steigt ein weiteres Team aus der Dreier-Relegationsrunde in die Hessenliga auf. Ähnliches gilt für den Fall, dass der hessische Vertreter aus der Dreier-Aufstiegsrunde zur Regionalliga den Sprung schafft, auch dann erhöht sich die Zahl auf zwei. Im Extremfall könnten demnach alle drei Teilnehmer der Aufstiegsrunde den Sprung in die Hessenliga schaffen.

Gruppenliga Fulda:

Der Meister steigt in die Verbandsliga Nord auf, der Vize spielt mit den Vizemeistern aus den Kassler Gruppenligen I und II den vierten Aufsteiger aus. In Sachen Absteigern ist entscheidend, wie viele Fuldaer Teams (Hünfeld, Johannesberg, Lehnerz II, Bad Soden, Neuhof, Petersberg) aus der Verbandsliga Nord in die Gruppenliga Fulda müssen. Da aktuell Neuhof und Petersberg kommen würden, würden aus der Gruppenliga fünf Teams absteigen müssen; maximal drohen fünf, minimal drei Absteiger.

Drei Absteiger: Falls kein Fuldaer Verbandsligist in die Gruppenliga Fulda absteigt.
Vier Absteiger: Falls ein Fuldaer Verbandsligist in die Gruppenliga Fulda absteigt.
Fünf Absteiger: Falls zwei Fuldaer Verbandsligisten in die Gruppenliga Fulda absteigen.

Wichtig zu wissen: Steigt der Verbandsliga-Nord-Vize auf, gibt es zwei Aufsteiger aus der Dreier-Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Nord.

Kreisoberliga Nord:

Der Meister steigt in die Gruppenliga Fulda auf, der Vize spielt mit den Vizemeistern aus Mitte und Süden den vierten Aufsteiger aus. In Sachen Absteigern ist entscheidend, wie viele nördliche Teams (Aulatal, SVA Bad Hersfeld, Eiterfeld/Leimbach) aus der Gruppenliga Fulda in die Kreisoberliga Nord müssen. Da aktuell der SVA und die SG Eiterfeld/Leimbach kommen würden, würden aus der KOL Nord drei Teams direkt absteigen, der Viertletzte müsste in die Relegation. Maximal drohen drei direkte Absteiger, minimal einer.

Ein Absteiger: Falls kein nördlicher Gruppenligist in die KOL Nord absteigt.
Zwei Absteiger: Falls ein nördlicher Gruppenligist in die KOL Nord absteigt.
Drei Absteiger: Falls zwei oder mehr nördliche Gruppenligisten in die KOL Nord absteigen.

Kreisoberliga Mitte:

Der Meister steigt in die Gruppenliga Fulda auf, der Vize spielt mit den Vizemeistern aus Norden und Süden den vierten Aufsteiger aus. In Sachen Absteigern ist entscheidend, wie viele Teams aus dem mittleren Beritt (Ehrenberg, Bachrain, Müs, Elters/Eckweisbach/Schwarzbach) aus der Gruppenliga Fulda in die Kreisoberliga Mitte müssen. Da aktuell die SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach kommen würde, würden aus der KOL Mitte zwei Teams direkt absteigen, der Drittletzte müsste in die Relegation. Maximal drohen drei direkte Absteiger, minimal einer.

Ein Absteiger: Falls kein Gruppenligist in die KOL Mitte absteigt.
Zwei Absteiger: Falls ein Gruppenligist in die KOL Mitte absteigt.
Drei Absteiger: Falls zwei Gruppenligisten in die KOL Mitte absteigen.

Kreisoberliga Süd:

Der Meister steigt in die Gruppenliga Fulda auf, der Vize spielt mit den Vizemeistern aus Mitte und Norden den vierten Aufsteiger aus. In Sachen Absteigern ist entscheidend, wie viele Teams aus dem Süden (Rothemann, Schlüchtern/Elm, Kerzell) aus der Gruppenliga Fulda in die Kreisoberliga Süd müssen. Da aktuell die SG Schlüchtern/Elm und die SG Kerzell kommen würden, würden aus der KOL Süd drei Teams direkt absteigen, der Viertletzte müsste in die Relegation. Maximal drohen drei direkte Absteiger, minimal einer.

Ein Absteiger: Falls kein südlicher Gruppenligist in die KOL Süd absteigt.
Zwei Absteiger: Falls ein südlicher Gruppenligist in die KOL Süd absteigt.
Drei Absteiger: Falls zwei oder mehr südliche Gruppenligisten in die KOL Süd absteigen.

Kommentieren

Vermarktung: