06.11.2017

Nüsttal wird dreimal Herbstmeister

Junioren-Gruppenligen

Foto: Charlie Rolff

Die Herbstmeister in den Junioren-Gruppenliga stehen fest und der heißt von der A- bis zu C-Junioren gleich: JSG Nüsttal/Hofbieber/Dammersbach.

Gerne hätte auch die JSG Lüdertal bei den A-Junioren ganz oben mitgemischt, allerdings musste die Elf von Swen Kopp gerade gegen die Topteams der Liga Niederlagen einstecken: „Wir haben so ein bisschen den Faden verloren, den wir zwischenzeitlich aufgenommen hatten. Wir nutzen unser Potenzial nicht aus“, sagt Kopp, will aber auf keinen Fall auf der Mannschaft rumhauen, „weil wir als Aufsteiger gut dastehen“. Nun wolle Kopp zumindest in der kommenden Woche mal einen Favoriten ärgern, gegen den Herbstmeister, so der Trainer, hätte sich das Team auch einfach mal einen Punkt verdient.

Bei den Junioren konnten am Sonntag nur zwei Spiele stattfinden, zweimal passte das Wetter nicht, dazu schenkte Florenberg gegen den JFV Fulda 2015 freiwillig ab. Und so standen letztlich zwei klare Siege im Blickpunkt:Flieden gewann in Rothenkirchen gegen den JFV Burghaun mit 7:0, dabei überzeugte einmal mehr Justin Gold, der vier Tore selbst machte und ein weiteres auflegte. Mehr als seine nun zwölf Saisontore erzielte bislang kein Spieler. Immerhin einen Dreierpack konnte Max Schafranek schüren und damit den 5:2-Sieg des JFV Hünfelder Land gegen die JSG WestRing auf den Weg bringen. Tor Nummer eins erzielte er wenige Sekunden nach dem Anpfiff und schockte damit die Gäste.

Nach der ersten Saisonniederlage – ausgerechnet im Derby gegen Hünfelder Land – hat sich Nüsttal wieder gefangen – und wie: Zuerst das Gipfeltreffen gegen Florenberg souverän am heimischen Kunstrasen mit 3:1 gewonnen, dann die Pflichtaufgabe bei der Verbandsligareserve des JFV Bad Soden-Salmünster mit 5:3 gelöst, auch wenn es nach souveräner 4:0-Halbzeitführung noch einmal brenzlig wurde. „Ich bin mit den vergangenen Wochen natürlich sehr zufrieden, das Spiel gegen Hünfeld mal Ausnahme“, sagt Nüsttals Trainer Sebastian Sauer, der auch einen Ausblick wagt: „Weil die Liga so ausgeglichen ist, schlagen sich die Verfolger oft gegenseitig. Aber natürlich ist die Saison noch lange, wir sollten die beiden letzten Spiele des Jahres mit aller Konzentration angehen und dann in 2018 gucken, was geht.“

Autor: Johannes Götze

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