30.10.2017

Rummels Comeback ein Hoffnungsschimmer

Hessenliga: Lessers Heimdebüt gegen Neu-Isenburg

Dominik Rummel feierte in Lohfelden sein Comeback. Archivfoto: Charlie Rolff

Henry Lessers erstes Heimspiel zurück auf der Trainerbank des SC Borussia Fulda geht am Reformationstag über die Bühne. Am Dienstag um 15 Uhr empfangen seine Mannen in der Johannisau Aufsteiger Neu-Isenburg.

Die Spvgg. ist gut in die Saison gestartet, war zuletzt aber sieben Mal in Folge sieglos. Die Borussia hat dagegen die vergangenen drei Begegnungen nicht gewonnen, nach dem Trainerwechsel von Thomas Brendel hin zu Henry Lesser gab es für den neuen Übungsleiter eine 0:1-Pleite in Lohfelden zum Auftakt.

"Wir müssen viel arbeiten", meinte der 54-Jährige nach der Niederlage. Ein Unterfangen, was sich aber äußerst schwierig darstellt. Neben den bereits bekannten Langzeitverletzten Markus Gröger und Dustin Ernst fielen in Lohfelden auch Daniel Kornagel (Schambeinentzündung), Matija Poredski (Muskuläre Probleme), Denis Mangafic (krank) und Tobias Wolf (Schleimbeutelentzündung) aus. Zu allem Überfluss verletzte sich Vedran Jerkovic wohl schwerer am Sprunggelenk, das Jahr 2017 dürfte für ihn gelaufen sein.

„Die Borussen haben momentan so ein bisschen die Seuche. Die vielen Verletzten lassen sich nicht so einfach kompensieren, viele müssen Positionen spielen, die sie bislang noch gar nicht gespielt haben", so Lesser, der zum Beispiel Außenbahnspieler Kevin Hillmann in die Mittelfeldzentrale beorderte. "Wir müssen sehen, dass wir rauskommen aus dem ganzen Schlamassel."

Hoffnungsschimmer gab es in Lohfelden aber auch. Mark Jaksch stand erstmals in dieser Saison wieder im Kader, Dominik Rummel spielte sogar zum ersten Mal - wenn auch nur in den letzten paar Minuten. Für einen Kurzeinsatz sollte es beim 24-Jährigen erneut reichen. Es gibt also auch noch positive Nachrichten aus dem Borussen-Lager.

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