25.10.2017

Eine Win-Win-Situation

Hasanagic findet in Hauswurz zu alter Stärke zurück

Edin Hasanagic pausierte zuletzt verletzungsbedingt. Foto: Ralph Kraus

Fast ein Jahr war es still geworden um Defenvispezialist Edin Hasanagic. Seit seinem Knorpelschaden Ende des Jahres 2016 im Dress vom SV Neuhof hatte der 26-Jährige nicht mehr die Schuhe geschnürt - um im September dann zum SV Hauswurz in die A-Liga Fulda-Lauterbach zu wechseln.

Bei einem Hallentraining mit Teamkollegen des SV Neuhof verletzte sich Hasanagaic am linken Knie. „Ich habe noch einen Monat weitertrainiert, ehe der Knorpelschaden festgestellt wurde. Dank der guten Behandlung in Werneck bin ich aber um eine Operation herumgekommen und jetzt schmerzfrei. Der Heilungsprozess verlief wirklich reibungslos“, freut sich Hasanagic, der dennoch zu einer halbjährigen Zwangspause gezwungen wurde. „Zunächst wollte ich nur noch Futsal bei Germania Ober-Roden spielen, dann hat es aber bereits nach wenigen Wochen wieder gekribbelt. Damit war für mich klar, dass ich eine neue Herausforderung im Fußball suche“, verrät der 28-Jährige.

„Ich wollte aber nicht sofort wieder von null auf hundert einsteigen, sondern einen Verein finden, wo ich in Ruhe zu meiner alten Leistungsstärke zurückfinden kann und behutsam aufgebaut werde. Mit Hauswurz habe ich alles richtig gemacht. Es gefällt mir richtig gut und ich kann mir vorstellen, längerfristig hier zu bleiben. Ich denke, dass beide Seiten im Moment voneinander profitieren“, berichtet Hasanagic, der zunächst nur einen Kontrakt bis Winter unterschrieben hat. „Natürlich habe ich den Anspruch an mich selbst, irgendwann mal wieder höherklassig zu spielen. Wann das der Fall sein wird, weiß ich nicht. Darüber mache ich mir im Moment auch noch keine Gedanken. Meine volle Konzentration liegt auf Hauswurz“, macht der frühere Verbandsligaspieler klar.

Denn mit dem SVH verfolgt der Defensivspieler ambitionierte Ziele. „Die Relegation traue ich uns auf jeden Fall zu und das sollte auch unser Ziel sein“, sagt Hasanagic, der vor allem für den neuen Trainer Michael Koch lobende Worte findet. „Er ist wirklich ein Top-Coach, hat die Mannschaft taktisch weiterentwickelt und speziell an der Fitness des Teams gearbeitet. Mit ihm können wir ganz oben mitspielen.“

Autor: Max Lesser

Kommentieren

Vermarktung: